Bitcoin steigt in neue Höhen

Das Comeback zeigt die Stärke der Kryptowährungen

. - Damit hatten Anfang des Jahres noch die wenigsten Experten gerechnet. Die Kryptowährungen um Bitcoin meldeten sich Mitte 2019 zurück und sind so stark wie lange nicht. Sie geht damit Hand in Hand mit dem Trend in Richtung Digitalisierung. Was bedeutet diese Entwicklung und was sagt sie über die Digitalgelder selbst aus? Wir blicken auf einige Details und analysieren den aktuellen Trend.

Bitcoin steigt in neue Höhen
Wer nach der großen Aufregung um Bitcoin Ende 2017 in die Kryptowährung investierte, hatte seitdem nicht viel Grund zur Freude. Fast 19.500 $ war eine einzige Coin am 17. Dezember 2017 wert. Nur ein Jahr später erreichte der BTC Kurs mit knapp über 3.200 $ seinen niedrigsten Stand seit der Zeit vor dem großen Bekanntheitsschub. Viele Investoren verloren Geld und konnten es lange Zeit nicht zurückgewinnen.

Wichtige Marke erreicht

In der Zwischenzeit zweifelten ebenfalls viele Experten aus der Branche die Zukunftsträchtigkeit von Bitcoin und seinen Mitbewerbern an. Zu volatil seien sie, zu wenig realen Nutzen können sie aufbringen. Die Realität sah schließlich anders aus. Schon im Mai überstieg die Währung nach langem Tief erstmals wieder die wichtige Marke von 6.000 $. Fast ein halbes Jahr waren die BTC-Investoren diesem Wert hinterhergejagt.

Diverse Partnerschaften

Zuletzt ging es noch deutlich weiter nach oben. Am 26. Juni stellte 13.655,20 $ den Bestwert der jüngeren Vergangenheit seit dem Höhepunkt Ende 2017 dar. Diejenigen, die ohnehin von Beginn an das Potenzial von Bitcoin glaubten, sehen sich bestätigt, während alle Schwarzmaler einmal mehr die Wucht der Digitalgelder zu spüren bekommen. Auch wenn die Massentauglichkeit der Technologie nach wie vor auf sich warten lässt, zeigen bereits diverse Partnerschaften zwischen Großkonzernen sowie Banken und den Start-Ups hinter den Top-Kryptowährungen, inwieweit sich die Vorreiter der Blockchain-Technologie in ihrer Nische etabliert haben. Perfekte Beispiele sind an dieser Stelle VISA und Uber, die beide millionenschwere Deals abschlossen.

Die Zukunft bleibt krypto-digital

Im Zuge der europaweiten Digitalisierung bleiben die Kryptowährungen ein entscheidender Faktor, der nicht mehr in sein imaginäres Loch zurückzudrängen ist. Vielmehr streben die Bitcoins, Ethereums und Co. weiter nach oben und stoßen ebenfalls auf immer mehr Interesse in der Bevölkerung. Hilfreich sind für beginnende Händler dabei Anwendungen wie Bitcoin Revolution. Der Robot ermöglicht den automatisierten Handel an entsprechenden Kryptobörsen, was besonders einsteigerfreundlich ausfällt.

8% aller Österreicher besitzen Kryptowährungen

In einer Umfrage gaben bereits 8 % aller Österreicher an, Kryptowährungen zu besitzen. Das entspricht immerhin rund 701.000 Menschen. Zudem nimmt die Alpenrepublik den Spitzenplatz in Europa ein, als sich die Interviewer nach der allgemeinen Kenntnis zu Bitcoin und Co. erkundeten. Ob sich die Kryptowährungen nun gleich zu einem weltweiten Zahlungsmittel entwickeln, ist eher fraglich. Zu groß ist der Einfluss der traditionellen Banken nach wie vor. Dennoch handelt es sich um ein vielversprechendes Konzept, das vor allem aufgrund der extrem sicheren Blockchain-Technologie zukunftsweisend ist. Das in der Öffentlichkeit fehlende Image von Kryptowährungen lässt sich vor allem mit einem Informationsdefizit begründen. In sämtlichen veröffentlichten Umfragen gaben die Befragten vor allem an, dass sie kein Vertrauen in Bitcoin als Zahlungsmittel oder Anlageform hätten, weil sie nicht genau darüber Bescheid wüssten.

Digitalisierung

Genau hier könnte in der Zukunft der Ansatzpunkt der entwickelnden Unternehmen liegen, um auch die breite Öffentlichkeit hierzulande miteinzubeziehen. Die Vorteile der digitalen Welt werden bereits in die meisten Industrien, inklusive der wirtschaftlich wichtigen Tourismusindustrie, verstanden. Nun gilt es, über digitale Währungen aufzuklären. Nicht nur aufgrund des zurückliegenden Kursaufschwungs ist deutlich: die Zukunft bleibt krypto-digital.