Die eSports-Szene in Österreich

. - eSports ist die neue Sportart, die immer mehr in den Medien vorzufinden ist. Der Trend ist bereits seit einiger Zeit weltweit zu beobachten, auch in Österreich hat die neue elektronische Sportart inzwischen ebenfalls fußgefasst und wird immer wichtiger und verbreiteter. Bei eSports handelt es sich um professionell ausgetragene Wettkämpfe und Turniere, in denen sich die besten Teams der Welt in diversen Videospielen gegenübertreten.

Was in Asien seinen Anfang fand, hat seinen Weg über den gesamten Erdball und auch nach Österreich gefunden. Inzwischen haben sich in Österreich bereits verschiedene eSports-Teams etabliert, die sowohl hierzulande als auch in der internationalen Arena ihr Können unter Beweis stellen und Österreich alle Ehre machen. Wir beleuchten die eSports-Szene in Österreich.

Der eSports-Verband Österreich (ESVÖ)

Bereits im Jahr 2007 wurde der eSports-Verband Österreich (ESVÖ) gegründet. Das Land ging damit in Europa als Vorreiter auf dem Gebiet des eSports voran. Der Verband ist für die Interessensvertretung der eSports-Vereine zuständig und setzt sich für die Spieler des Landes ein. In Kooperation mit dem Bundesministerium für Gesundheit war es dem Verband bereits früh möglich, Ziele zu erreichen und dem eSports auf die Sprünge zu helfen. Der ESVÖ ist laut http://www.esvoe.at für diverse Leistungen auf dem Gebiet es eSports in Österreich zuständig. Spieler können sich Equipment ausleihen und nach Rat und Unterstützung fragen. Zudem veranstaltet der Verband die Österreichische Meisterschaft in allen Bundesländern und hält LAN-Partys und Events ab, für die er auch die Schiedsrichter ausbildet und bereitstellt. Der Verband befindet sich im Wiener eSports-Zentrum AREA52. Unsplash

Die österreichischen Ligen

2017 startete die erste eBundesliga in Österreich. Im beliebten Fußballspiel FIFA treten seither die besten eSportler des Landes gegeneinander an. Ausgetragen wird die Liga von https://www.krone.at, in der die bekannten Teams der Österreichischen Fußballbundesliga vertreten sind, sodass man bekannte Namen wie den RB Salzburg oder SK Rapid Wien wiederfindet. Nach einer spannenden Saison mit zahlreichen Online-Qualifikationen und Klub-Events wurde das stärkste Team zum Meister der eBundesliga gekürt: Der FC Red Bull Salzburg dominiert sowohl auf dem echten als auch auf dem elektronischen Rasen. Das Team ist in der echten Liga für die Saison 2019/20 bei Wettanbietern wie https://www.betfair.com/de der Favorit auf den Gewinn des Meistertitels, auch in der eBundesliga liegt das Team vorne, denn zum Ende der Saison 2018/19 holten sie sich den Meistertitel der elektronischen Liga. Neben der eBundesliga in FIFA gibt es in Österreich zudem die A1 eSports League Austria. Es handelt sich mit 4.500 Teilnehmern um die größte Liga des Landes, die Turniere in verschiedenen Videospielen austrägt. Gespielt werden die Games League of Legends, Clash Royale, rFactor 2 und Super Smash Bros. Ultimate. Ende August geht wie auf https://a1esports.at angekündigt die vierte Saison der Liga los, wenn wieder die besten Teams aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg gegeneinander antreten. Insgesamt wartet in der A1 eSports League ein Preisgeld in Höhe von 31.000 Euro auf die Gewinner.

eSports-Boom

Der eSports-Boom ist weltweit zu erkennen und bleibt auch in Österreich nicht aus. Schon 2007 wurde der Verband ESVÖ gegründet, der sich seither für die Interessen der eSports-Spieler und Vereine im Land einsetzt. Die Ligen der A1 eSports League Austria und die eBundesliga von krone.at gehören zu den Zugpferden der eSports-Szene des Landes. Mit tausenden registrierten Spielern, zahlreichen Teams und jeder Menge aufregender Events und Turniere befindet sich der eSports in Österreich im Aufschwung.