Wenn der Berg ruft:

Die schönsten Pisten im und um das Gailtal

Nassfeld/Hermagor - Wenn nach dem Sommer der Berg ruft und die ersten Berghänge weiß verschneit sind, dann gibt es für die Wintersportbegeisterten kein Halten mehr. Sie zieht es in die Alpen und hinauf auf die Berge zum Skifahren, Rodeln und Snowboarden.

Auf die Skier - fertig - los!
Der Schneesport überhaupt ist eine der schönsten Sportarten der Welt – nicht nur, weil man ihn in freier Natur ausüben kann, sondern auch, weil das Gleiten über den Schnee für besonders schöne Glücksmomente sorgt.

Kärnten

Im Süden Österreichs befindet sich Kärnten, wo im Gailtal besonders die Aktivsportler und Familien in Sachen Wintersport auf ihre Kosten kommen. So bietet beispielsweise das Nassfeld mit einem der Top-10 Skigebiete Österreichs gleich 30 moderne Lifte und moderne Bergbahnen für 110 abwechslungsreiche Pistenkilometer. Dieses vielfältige Skigebiet ist sowohl geeignet für sportliche wie auch für genussvolle Skifahrer. Das Nassfeld hat für jeden Pisten-Geschmack das Passende: Freeride Areas, Snowpark und gut präparierte Skipisten. Die Wintersportler lieben das weitläufige Skigebiet, das unvergleichliche Bergpanorama und die optimale Kombination aus Schneesicherheit und vielen Sonnenstunden.

Die schönsten Pisten im Gailtal

  • Nassfeld-Pressegger See – Hermagor
1.402 m (von 600 bis 2.002 m) 110 Kilometer insgesamt 30 Kilometer blaue Pisten 69 Kilometer rote Pisten 11 Kilometer schwarze Pisten 30 Bahnen/ Lifte
  • Arnoldstein – Dreiländereck
920 m (von 680 bis 1.600 m) 17 Kilometer insgesamt 5,7 Kilometer blaue Pisten 7,6 Kilometer rote Pisten 3,7 Kilometer schwarze Pisten 8 Bahnen/ Lifte Nassfeld zeichnet sich besonders durch seine Vielfalt der unterschiedlichsten Pisten und durch die 30 modernen Liftanlagen aus. Das Gebiet zählt zu den Top-10 Skigebieten in Österreich. Vergleichsweise zu anderen österreichischen Skigebieten können sich die Wintersportler über fast 100 zusätzliche Sonnenstunden pro Saison freuen. Hier ist es durch die besondere Lage des südlichen Skigebiets möglich, den ganzen Tag im Sonnenschein die Pisten hinab zu fahren.

Ski Alpin Weltcup

Für alle Sportbegeisterten, die den rasanten Wintersport lieben, hat die Ski Alpin Weltcup Saison bereits begonnen. Bis zum Februar 2017 können Tipps auf Ski-Mannschaften, auf einzelne Fahrer oder Teams abgegeben werden. Wer außer auf Fußball, Handball oder Eishockey erfolgreiche Wettscheine auf den Wintersport platzieren möchte, der kann sich einen passenden Anbieter auf den Seiten von wettenerfahrungen.com aussuchen.

Blau, rot, schwarz – die Pistenmarkierungen

Autofahrer sind es gewohnt, sich auf den Straßen an Hinweisschildern zu orientieren und auf sie zu achten. Tauchen sie auch auf Skipisten auf, dann können sie leicht verwirren. Wer in einem größeren Skigebiet unterwegs ist, muss erst einmal überlegen, was blaue, rote oder schwarze Markierungen bedeuten. Die Farben beschreiben den gewissen Schwierigkeitsgrad einer Piste und sie zeigen an, ob sie sich für Anfänger oder ob sich die steile Abfahrt eher für fortgeschrittene Skifahrer oder Snowboarder eignet. In großen Skigebieten dienen sogar Nummern als Orientierung, damit sich niemand verfahren kann. Stäbe markieren zusätzlich auf dem Hang die Pistenbegrenzung. Häufig sind sie für bessere Sicht auch in leuchtenden Farben angestrichen – nämlich in der Farbe des Pistenschwierigkeitsgrads.

Blau

Diese Markierung deutet auf eine Skipiste hin, die auch gerne als „Autobahn“ bezeichnet wird. Gemeint ist damit, dass die Piste mit einem Gefälle von bis zu 25 Prozent angelegt ist und daher besonders gut für Anfänger, Wiedereinsteiger und Familien mit Kindern taugt. Auf den blau gekennzeichneten Pisten kann man jede Skitechnik einsetzen und üben: Schneepflug, optimalen Schwung ausprobieren oder Carving. Den Ski- und Snowboardfahrer erwarten hier gemütliche Abfahrten, sodass der Adrenalinpegel verhältnismäßig niedrig bleibt.

Rot

Den mittleren Skipisten-Schwierigkeitsgrad zeigen rote Markierungen an. Die Neigung/ das Gefälle beträgt ungefähr 30 bis maximal 40 Prozent. Daher sollte die rote Skipiste nicht mehr von Anfängern befahren und eher von fortgeschrittenen Skifahrer benutzt werden. Hier kann man seine Skitechnik verbessern oder sich auf noch steilere Pisten vorbereiten. Für sehr gute Fahrer bietet sich die Carving-Skitechnik an, für alle anderen ist der kurze Schwung  empfehlenswert.

Schwarz

Für die Profis unter den Skifahrern sind die schwarzen Pisten geeignet. Denn bei einer Hangneigung von mehr als 40 Prozent würden sich Anfänger in Gefahr bringen. Auf der schwarzen Strecke sollten wirklich nur jene Skifahrer sich austoben, die Kurzschwung beherrschen. Sollten keine Hinweisschilder auf einer Piste zu finden sein, dann handelt es sich um einen freien Skiraum, der weder präpariert noch markiert ist. Er wird auch nicht abgesichert oder kontrolliert. Wintersportler, die jenseits der markierten Pisten fahren, sollten sich bewusst darüber sein, dass sie diese Skipisten auf eigenes Risiko nutzen.