Ab August wieder Zuschauer im Stadion!

Spittal/Drau -

Ruhig ist es geworden im Goldeckstadion an der Drau. Zuschauer sind in dem Stadion des SV Spittal/Drau derzeit nicht erlaubt. Ohnehin wird seit der massiven Einschränkung des täglichen Lebens in Österreich kein Fußball mehr gespielt.

Ab August wieder Zuschauer im Stadion!
Ein hartes Los, auch für die Anhänger des Vereins aus der Kärntner Liga.
Schrittweise wurden die Maßnahmen während der Corona-Pandemie wieder zurückgefahren. Mit dem Beginn der neuen Saison wird auch der Fußball in Österreich davon profitieren. Ab August sollen wieder Zuschauer ins Stadion dürfen. Lauter wird es dann auch wieder im Goldeckstadion an der Drau.

Eine egalisierte Saison

Seit Juni rollt der Ball wieder in der höchsten Spielklasse Österreichs. Die Fortsetzung der Meisterschaft hat nicht nur Anhänger gefunden. Zeitgleich mit dem Fortsetzen der Meisterschaft in der ersten Liga wurde der Spielbetrieb in allen unteren Ligen eingestellt. Sehr zum Leidwesen aller Vereine, die kurz vor dem Aufstieg standen. Für diese Saison wird es in den unteren Ligen weder Aufsteiger noch Absteiger geben.
Für die Fortsetzung in der Bundesliga spricht vor allem die wirtschaftliche Situation. Viele Vereine fürchteten finanzielle Probleme im Falle eines Abbruchs. Während der Corona-Krise hat sich der internationale Fußball verändert. Das verrät ein Blick auf die Marktwerte der Spieler. Die Grafik von Betway zeigt, wie sich der Marktwert von Messi, Neymar und Co. verändert hat. Zweifelsohne wird die zeitweise Einstellung des Spielbetriebs in fast allen Ligen Europas Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit der Vereine haben.

Vorbild Skandinavien


Für die unteren Vereine ist die Entwicklung der Marktwerte von geringer Bedeutung. Beim SV Spittal/Drau konzentriert man sich bereits auf den Beginn der neuen Saison. Hoffnungsvolle Talente stehen im Kader und könnten für eine erfolgreiche Saison sorgen.
Möglicherweise werden zur neuen Saison Zuschauer auf der Tribüne für die fehlende Stimmung sorgen. In Österreich gibt es konkrete Pläne, ab der kommenden Spielzeit wieder schrittweise zahlendes Publikum in die Stadien zu lassen. Als Vorbild dient Dänemark. Als erstes westeuropäisches Land hat die Regierung eine Rückkehr von Zuschauern in die Stadien erlaubt. Unter Einhaltung der allgemein gängigen Abstands- und Hygienerichtlinien sind wieder Zuschauer im Stadion erlaubt.
Begrenzt ist die Zahl der Zuschauer, nur so lässt sich der Abstand in den Stadien wahren. Verläuft der Test in Dänemark positiv, könnten ab der neuen Saison wieder mehr Zuschauer bei Spielen in der dänischen Liga hautnah dabei sein.


Österreich plant eigenes System


Mit großem Interesse verfolgen die Verantwortlichen in Österreich das Vorgehen in Dänemark. Bewährt sich das System, verleiht es dem geplanten System hierzulande Auftrieb. Bereits ab August sollen wieder Zuschauer bei den Spielen in Österreich dabei sein.
In einem ersten Schritt sollen maximal 1.250 Zuschauer Einlass in die Arenen des Landes finden. Schon im September soll es die Möglichkeit geben, bis zu 10.000 Zuschauer bei Spielen dabei sein zu lassen. Diese Pläne hat Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler bekannt gegeben. Die Höchstgrenze ist nicht in Stein gemeißelt. Sie soll in Abhängigkeit von den Spielstätten gefasst werden. Unterschiede soll es dabei zwischen Veranstaltungen unter freiem Himmel oder in der Halle geben. Je größer ein Ort ist, desto mehr Zuschauer dürfen vermutlich dabei sein.