Kelag eröffnet ersten und zugleich größten öffentlichen E-Ladehub Kärntens in Hermagor

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Hermagor -

Mit einem zukunftsweisenden Projekt stärkt die Kelag die E-Mobilität im Gailtal: Direkt an der Stadteinfahrt von Hermagor, an der Gailtal-Bundesstraße, wurde am Freitag, 9. Oktober 2026, Kärntens bisher größter öffentlicher Kelag-Ladehub mit zwölf überdachten Schnellladepunkten und einer Ladeleistung von bis zu 300 kW eröffnet. Der neue Standort soll das Laden für Einheimische und Gäste noch komfortabler machen und setzt gerade in einer tourismusstarken Region ein wichtiges Zeichen für nachhaltige Mobilität.

Bgm. Leopold Astner, Landesrat Sebastian Schuschnig, Alexander und Sabine Payer, Alexander Jordan, Kelag-Vorstand Reinhard Draxler

Gelungene Eröffnung

Zur Eröffnung begrüßte die Kelag neben Landesrat Sebastian Schuschnig, Hermagors Bürgermeister Leopold Astner und Kelag-Vorstand Reinhard Draxler auch Alexander Jordan, verantwortlich für Vertrieb, Energielösungen und E-Mobilität, die Firma Buchacher Holzbau Consulting, Nico Groschacher von MyFarm, Stadtamtsleiter Bernhard Resch sowie Ursula Oberrießer-Martinz von der BH Hermagor. Ein besonderer Gast war die mehrfache Snowboard-Medaillengewinnerin und langjährige Kelag-Sportlerin Sabine Payer, die sich für eine alltagstaugliche und unkomplizierte Nutzung der Elektromobilität starkmacht.

Alexander Jordan, verantwortlich für Vertrieb, Energielösungen & E-Mobilität in der Kelag                                   (c) KELAG

Wichtiger Baustein der KELAG E-Mobilitätsstrategie

„Der E-Ladehub in Hermagor ist ein wichtiger Baustein unserer E-Mobilitätsstrategie. Mit dem kontinuierlichen Ausbau des öffentlichen Schnellladenetzes schaffen wir die Voraussetzungen für eine alltagstaugliche Elektromobilität in Kärnten. Die zentrale Lage direkt an der Gailtal-Bundesstraße ermöglicht es, ein breites Spektrum an E-Mobilist:innen anzusprechen – von der regionalen Bevölkerung über Pendlerinnen und Pendler bis hin zu Touristinnen und Touristen“, sagt Alexander Jordan, verantwortlich für Vertrieb, Energielösungen & E-Mobilität in der Kelag.

Kelag-Vorstand Reinhard Draxler

Investition in regionale Mobilität und Komfort für Bevölkerung und Gäste

“Die ersten Betriebswochen zeigen, dass der neue E-Ladehub in Hermagor auf großes Interesse stößt und von der regionalen Bevölkerung als auch von Reisenden sehr gut angenommen wird. Die Investitionskosten für den neuen E-Ladehub belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro. Eine überdachte Ladeinfrastruktur mit integrierter PV-Anlage, eine Lounge und weitere Serviceangebote schaffen dabei zusätzlichen Komfort für unsere Kundinnen und Kunden“, so Kelag-Vorstand Reinhard Draxler.

Landesrat Sebastian Schuschnig

Landesrat Sebastian Schuschnig verwies in seiner Ansprache auf die zunehmende Bedeutung einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur für Bevölkerung, Wirtschaft und Tourismus: „Die Elektrifizierung schreitet im Verkehr massiv voran, sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich. Flächendeckende E-Lademöglichkeiten schaffen nicht nur Erleichterung, sondern eröffnen regionale Entwicklung und neue Mobilitätslösungen. Daher ist es für eine Region wie Hermagor ein wichtiger Schritt, dass die öffentliche Ladeinfrastruktur ausgebaut wird. Die Investition der Kelag in einen modernen Ladehub wird sowohl der Bevölkerung vor Ort als auch Touristen zugutekommen.“

Hermagors Bürgermeister Leopold Astner und Landesrat Sebastian Schuschnig                                         (c) KELAG

Bürgermeister Leopold Astner von der Stadtgemeinde Hermagor betonte, dass „gerade die letzten Tage und Wochen, mit den stetig steigenden Preisen an den Zapfsäulen, uns wieder gezeigt haben, wie wichtig der Umstieg auf die E-Mobilität ist. Dazu braucht es aber natürlich auch die dazugehörige Infrastruktur. Diese ist für die heimische Bevölkerung wie auch für unsere Gäste wichtig. Daher freut es mich, dass mit diesem neuen Ladepark ein attraktives Angebot gegeben ist. Vor allem beim Schilauf besteht bei uns noch Abschöpfpotenzial. Für uns als Tourismusgemeinde ist eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur ein wichtiger Bestandteil der Gästemobilität.“

Programm LADIN fördert Ausbau öffentlicher Schnellladeinfrastruktur gezielt

Der E-Ladehub in Hermagor ist das größte im Rahmen des Förderprogramms LADIN unterstützte Projekt in Österreich. Das Programm unterstützt die Errichtung öffentlich zugänglicher Schnellladestationen samt erforderlicher Infrastruktur für Pkw und Nutzfahrzeuge in bislang unterversorgten Gebieten. Die Kelag hat drei LADIN-Projekte in Rangersdorf, beim Gasthof Singer im Rosental und in Hermagor umgesetzt.

Mehr als 500 Ladepunkte österreichweit

Der E-Ladehub ist Teil des österreichweiten Kelag-Ladenetzes, das mittlerweile mehr als 500 Ladepunkte an über 170 Standorten umfasst. Der kontinuierliche Ausbau der Ladeinfrastruktur erfolgt durch strategische Partnerschaften, unter anderem mit dem Lebensmittelhandel, dem Flughafen Klagenfurt oder dem High Tech Campus Villach. Ein weiterer Fokus liegt auf regionalen und langfristig ausgerichteten Kooperationen.

KELAG Snowboard-Spitzensportlerin Sabine Payer mit Landesrat Sebastian Schuschnig
Familie Buchacher (außen) vor dem von Ihnen konstruierten und gebauten Solarcarport – am Bild mit Bgm. Leopold Astner und KELAG Vorstand Reinhard Draxler
Der neue KELAG Lade-Hub in Hermagor                                                                                                  (c) Hans Jost

Bilder der Eröffnung: