Neue Details nach brutalem Überfall in Bad Bleiberg

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Bad Bleiberg -
Am helllichten Tag überfallen, bedroht, gefesselt und offenbar mit einem Messer bewaffnet: Nach dem Raubüberfall auf einen 78-Jährigen am Donnerstag, dem 8. Oktober, in Bad Bleiberg kommen nun weitere Details ans Licht.

Nach dem Raubüberfall auf einen 78-Jährigen in Bad Bleiberg am Donnerstagnachmittag gibt die Polizei nun weitere Details bekannt

Am 8. Oktober gegen 14 Uhr drangen mindestens zwei maskierte Täter in das Wohnhaus des 78-Jährigen in Bad Bleiberg (Bezirk Villach-Land) ein. Neben dem Bewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt auch dessen pflegebedürftige Lebensgefährtin und ihre 67-jährige Pflegehelferin im Haus.

Mit Messer bewaffnet

Die Täter dürften zumindest mit einem Messer bewaffnet gewesen sein. Sie fesselten den 78-Jährigen und dürften ihn den offensichtlichen Verletzungen zufolge mehrfach geschlagen und getreten haben. Die beiden Frauen blieben unverletzt, heißt es seitens der Polizei.

Pensionist ins Krankenhaus gebracht

Unter massiver Gewaltanwendung und Drohungen zwangen die Täter den 78-Jährigen, gemeinsam mit ihnen das Haus nach Wertgegenständen zu durchsuchen. Wie hoch die Beute ausfiel, ist bislang nicht bekannt. Nach kurzer Zeit verließen die Täter das Wohnhaus. Anschließend verständigte die Pflegehelferin die Nachbarn, die daraufhin die Polizei alarmierten. Der verletzte 78-Jährige musste ins Landeskrankenhaus Villach eingeliefert werden.

Fahndung bislang ohne Erfolg

Unmittelbar nach der Tat leitete die Polizei eine Fahndung ein. Daran beteiligten sich zahlreiche Polizeistreifen sowie ein Polizeihubschrauber. Bislang blieb die Suche nach den Tätern ohne Erfolg. Die weiteren Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt Kärnten geführt. Am Tatort fanden die Ermittler ein Messer, das mit hoher Wahrscheinlichkeit als Tatwaffe diente. Es wurde sichergestellt und soll nun kriminaltechnisch untersucht werden.