Südafrika-Mutation hat weitere Kärntner Bezirke erreicht

Kärnten -

Die Zahl der in Kärnten bestätigten Covid-Mutationsfälle steigt immer weiter an. Auch die südafrikanische Virusvariante breitet sich langsam im Bundesland aus.

Land Kärnten erweitert Test-Angebot mit mobilen Testbussen und bei niedergelassenen Ärzten

Bisher wurden insgesamt 364 britische und 3 südafrikanische Corona-Mutationen in Kärnten nachgewiesen. 82 neuen Fälle der britischen Variante B.1.1.7 wurden am heutigen Dienstag, dem 23. Februar, vom Land Kärnten gemeldet. Sie verteilen sich wie folgt auf die Bezirke: Klagenfurt 26, Klagenfurt-Land 8, Hermagor 17, Villach 1, Villach-Land 4, Völkermarkt 2, Spittal an der Drau 6, St. Veit an der Glan 12, Wolfsberg 2, Feldkirchen 4.

Südafrika-Mutation in Kärnten

Auch zwei neue Fälle der erstmals in Südafrika beobachteten Virus-Mutation wurden gemeldet. Die zwei neuen Fälle sind vom Land Kärnten im Bezirk Spittal an der Drau und in Villach bestätigt worden.

Testungen in Kaserne abgeschlossen

Eine Kontaktperson zum ersten, bereits am Sonntag nachgewiesenen Fall der südafrikanischen Variante ist Soldat in der Türk-Kaserne in Spittal an der Drau (Wir haben berichtet.) Das Screening mittels PCR-Test in der Kaserne ist inzwischen abgeschlossen und hat zwei corona-positive Fälle ergeben. Bei diesen beiden Fällen besteht wegen des hohen Ct-Wertes und der geringen Virenlast jedoch kein Verdacht auf eine Virusmutation. Daher wird keine Sequenzierung durchgeführt.