NMS Hermagor

Das Ende der „Kreidezeit“

Hermagor - Mit Kreide an der Schultafel – das ist Vergangenheit. Die Digitalisierung hat auch das Schulsystem längst eingeholt. Der Schulgemeindeverband Hermagor sorgt dafür, dass die Neuen Mittelschulen im Bezirk digital auf der Überholspur sind.

Helmut Haas (Schulgemeindeverband) und Norbert Leitner (Direktor NMS Hermagor) setzen auf die digitale Schule
Die digitale Schule sorgt für Gesprächsstoff. Im Bezirk Hermagor sorgt der Schulgemeindeverband dafür, dass sinnvolle Investitionen im Bildungsbereich – insbesondere der Digitalisierung – vorausschauend geplant und zeitgerecht umgesetzt werden.

Digital in der Schule

Wie wichtig es ist, den digitalen Anschluss nicht zu verpassen, weiß Helmut Haas, der seit über 20 Jahren Vorsitzender des Schulgemeindeverbandes Hermagor ist. „Unsere Kinder haben ein hochwertiges Bildungsangebot und ideale Voraussetzungen zur bestmöglichen Bildung verdient. Die Investitionen in die Digitalisierung sind entscheidend für die Zukunft.“ „In der Digitalisierung liegt enormes Potenzial für das Bildungswesen“, zeigt sich Helmut Haas überzeugt. Die strategischen Vorgaben dazu sind hierzulande im „Masterplan für die Digitalisierung im Bildungswesen“ geregelt. Ein Handlungsfeld dabei ist die Hardware.
Die NMS der Region sind digital bestens ausgerüstet

Hermagor am Vormarsch

Der Schulgemeindeverband Hermagor ist unter anderem für die Anschaffung und die Instandhaltung aller Lehr- und Lernmittel für die drei Neuen Mittelschulen in Hermagor, Kötschach-Mauthen und im Lesachtal verantwortlich. Die digitale Infrastruktur der Schulen wird regelmäßig optimiert und auf sehr hohem Niveau gehalten: Nahezu alle Klassenräume verfügen über eine digitale Tafel, moderne PCs gehören zur Basisausstattung in EDV-Räumen. An jeder Schule gibt es Lehrer, die als IT-Koordinatoren fungieren und die Oberhand über alle digitalen Komponenten haben. Die digitalen Unterrichtsmittel werden für alle Gegenstände benutzt. Auch Schulbücher gibt es mittlerweile zusätzlich in digitaler Form. Die Inhalte auf den digitalen Tafeln können gespeichert und weiterbearbeitet werden und bieten vielfältige Möglichkeiten der multimedialen Präsentationsformen. Im Unterricht selbst geht es natürlich nicht nur um die korrekte Nutzung der Hardware. Gleichzeitig geht es um zusammenhängende Wissensvermittlung – vom Aufbau eines Computers über Cybermobbing bis hin zum sinnvollen Umgang mit persönlichen Daten im Web. „Unsere Erfahrungen mit den Aspekten der digitalen Schulen sind durchwegs positiv“, erzählt Norbert Leitner, Direktor der NMS Hermagor. „Schüler werden bestmöglich auf die digitale Arbeitswelt vorbereitet, üben sich gleichzeitig in Kreativität, kritischem Denken und Teamgeist.“