Wir schauen ganz genau hin

Mutig, sozial und unbestechlich

Gail-, Gitsch- und Lesachtal - Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer im Interview

Das Team Kärnten entwickelt sich äußerst positiv. Worin sehen Sie die Gründe dafür?

Gerhard Köfer: „Es stimmt. Immer mehr Bürger stellen sich hinter unsere Bewegung. Wir stellen im Landtag Fragen, die sich sonst niemand zu fragen traut. Wir zeigen Missstände auf und bringen politischen Missbrauch an die Öffentlichkeit. Das Team Kärnten hat sich längst als politisches Gewissen Kärntens bewährt. Ohne dem Team Kärnten würden Kaiser und Co tun und lassen, was sie wollen und niemand würde je die Hintergründe erfahren.  Wir sind somit die einzige aktive Kontrollpartei im Landtag. Zudem sehen wir uns als Sprachrohr der Bevölkerung gegenüber den Koalitionsparteien.“

Was sagen Sie zu den Gerüchten, dass die SPÖ und LH Kaiser von der ÖVP zu Ihnen und dem Team Kärnten als Koalitionspartner überlaufen könnte?

„Vieles ist wohl auf die große Hitze zurückzuführen und dem aufkommenden Sommerloch geschuldet. Trotzdem hat jedes Gerücht ein Fünkchen Wahrheit. Es ist kein Geheimnis, dass viele in der SPÖ, aber auch weite Teile der Bevölkerung, den Wunsch verspüren, dass es zu einer Regierungsbeteiligung des Team Kärnten kommt. Dass wir Regierungsarbeit können, haben wir in der Vergangenheit bestens unter Beweis gestellt. Neben den Gerüchten in Richtung SPÖ, gibt es aber auch welche in die andere Richtung.“

In einer Umfrage liegen Sie bei der Landeshauptmann-Direktwahl klar vor Ihrer Partei.

„Ein Parteiobmann muss seiner Partei Auftrieb verleihen, nicht umgekehrt. Die Obmänner von FPÖ und ÖVP würden bei der fiktiven Direktwahl lediglich auf die Hälfte der Stimmen ihrer eigenen Partei kommen, auch LH Kaiser liegt mittlerweile hinter der SPÖ. Es freut mich auch, dass sich das Team Kärnten in dieser Umfrage gegenüber dem Ergebnis der Landtagswahl steigern konnte. Die Bevölkerung weiß unsere Arbeit offenbar zu schätzen.“

Die Mieten in Kärnten werden immer teurer. Warum eigentlich?

„Die SPÖ hat seit 2013 alle politischen Möglichkeiten, um in Kärnten das Wohnen, wie permanent im Wahlkampf versprochen, billiger zu machen. Getan wurde nichts und passiert ist das Gegenteil: Die Mieten sind in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Man hat es seit Jahren verabsäumt, für mehr Angebot am Wohnungsmarkt zu sorgen: Überzogene Auflagen, Bürokratie-Wahnsinn, Probleme bei Widmungen: Es wurde beinahe alles unternommen, um den Wohnbau für Private so unattraktiv wie möglich zu machen. Auch die Auflagen im Wohnbauförderungsgesetz sind deutlich zu streng. Das Team Kärnten tritt für ein Einfrieren der Mietpreise bei Genossenschaften ein. Den Bürgern sind weitere Mietpreissteigerungen nicht mehr zumutbar.“

Die enorme Hypo-Zahlung des Landes wird von Ihnen weiter angeprangert, warum?

„Aktuell zeigt sich einmal mehr, wie falsch die Einschätzung von Finanzreferentin Schaunig bei der Entwicklung der Heta-Erlöse war. Wir zahlen heute „freiwillig“ 1,2 Milliarden Euro an den Bund ohne jegliche Möglichkeit, eine Verringerung unseres Beitrages zu erzielen. Die Heta-Abwicklung wird dem Bund wesentlich mehr Geld einbringen als von Schaunig und der Koalition eingeschätzt und trotzdem müssen wir 100 Prozent unseres Anteiles bezahlen. Für diese verantwortungslose Schulden-Politik können noch unsere Kinder und Enkel die nächsten Jahrzehnte bezahlen.“