Rieger begann nach seiner Lehre als LKW- Mechaniker und dem Grundwehrdienst 1991 seine Ausbildung bei der Gendarmerie. Seine berufliche Laufbahn führte ihn über die Dienststellen Paternion, Thörl-Maglern und Arnoldstein, wo er als Sachbearbeiter tätig war. Besonders prägend war seine Funktion als Bezirksspurensicherer für Oberkärnten (1995–2022), in der er zahlreiche Tatorte bearbeitete und Ermittlungen unterstützte. Seine vielfältigen dienstlichen Erfahrungen führten zu einer sehr hohen fachlichen Qualifikation, die ihn auch für Sonderkommissionen im Kriminaldienst prädestinierte. Von 2014 bis 2024 leitete er als Inspektionskommandant die Polizeiinspektion St. Stefan/Gail und prägte dort ein familiäres, vertrauensvolles Arbeitsklima. Seit Oktober 2024 ist Rieger in der Personalabteilung der Landespolizeidirektion Kärnten dienstzugeteilt, wo er an der umfangreichen Vordienstzeitenreform 2025 arbeitet – eine zentrale und langfristige Aufgabe innerhalb der Organisation. Privat ist Rieger fest im Gailtal verwurzelt. Seit 2001 ist er mit Martina Rieger Lackner, Lehrerin, verheiratet. Die beiden Kinder Leonie (23) – Polizeibeamtin in Klagenfurt – und Laurenz (20) – Datenanalyst – in Klagenfurt – stehen bereits fest im Berufsleben. In seiner Freizeit ist Rieger sportlich in der Natur unterwegs und bereist mit seiner Frau gerne europäische Städte.

Gailtal Journal: Was bedeutet Ihnen das Goldene Verdienstzeichen?
Klaus Rieger: Es ist eine besondere Wertschätzung meiner Arbeit. Mir war immer wichtig, dass die Bevölkerung ihre Polizisten kennt und Vertrauen hat. Auch die Arbeit mit Kindern in Schulen und Kindergärten war mir ein großes Anliegen.
Welche Erinnerungen bleiben aus Ihrer Zeit als Inspektionskommandant?
Vor allem das hervorragende Arbeitsklima. Wir waren wie eine kleine Familie und konnten uns aufeinander verlassen. Besonders schön war zu sehen, wie junge Kollegen im Team gewachsen sind und Verantwortung übernommen haben.
Was reizt Sie an Ihrer neuen Aufgabe in der Personalabteilung?
Die Arbeit an der Vordienstzeitreform 2025 ist herausfordernd, aber spannend. Sie wird uns noch länger beschäftigen. Gleichzeitig freue ich mich, meine Erfahrung aus dem Außendienst nun in die interne Organisation einbringen zu können.
Was hat Sie im Polizeidienst am meisten geprägt?
Die Tätigkeit als Bezirksspurensicherer – dort konnte ich viele Straftaten aufklären und Kollegen unterstützen. Sehr geprägt hat mich auch die Vorbildwirkung meines früheren Kommandanten Rudolf Allmaier.

Welche Rolle spielt Ihre Familie im Berufsalltag?
Ich bin dankbar für ihre Unterstützung. Der Ausgleich gelingt durch gemeinsame Aktivitäten in der Natur und Reisen mit meiner Frau. Die Familie gibt mir die nötige Ruhe und Stabilität, um berufliche Herausforderungen gut zu meistern.









































