Junge Lebensretter zeigten beim 25. Landesjugendbewerb des Roten Kreuzes in Hermagor ihr Können

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Hermagor -

Über 100 Kinder und Jugendliche aus Kärnten sowie Gastgruppen aus Italien und Slowenien stellten beim 25. Landesjugendbewerb des Roten Kreuzes am 29. August in Hermagor ihr Können in Erster Hilfe unter Beweis.

In 24 Gruppen wurden realistische Notfallsituationen gemeistert – Teamwork, Fachwissen und schnelles Handeln waren gefragt.

Thomas Schwilk, Jugendreferent Rotes Kreuz Hermagor: „Als Jugendreferent des Roten Kreuzes Hermagor ist es mir ein besonderes Anliegen, unsere Jugendgruppe zu stärken und den Nachwuchs bestmöglich zu fördern. Jugendarbeit lebt vom Mitmachen – deshalb freuen wir uns über alle, die Interesse haben, unsere Jugendgruppe kennenzulernen oder sich selbst als Betreuerin oder Betreuer einzubringen. Ich bin außerdem sehr stolz auf unsere Bewerbsgruppe und gratuliere herzlich zum ersten Platz in der Kategorie Bronze. Weiter so!“

Heimteam holt Gold in Bronze

Für einen besonderen Erfolg sorgte die Jugendgruppe Hermagor 1 „Einsatzelite“. Das Heimteam setzte sich im Bronzebewerb mit 1.649 Punkten und 93,69 Prozent an die Spitze. Platz zwei ging an Villach 1, Dritter wurde Gmünd 1. Im Silberbewerb siegte Feldkirchen 1 vor Wolfsberg und Völkermarkt.

Bronze: Rang 1 für die Hermagor 1 „Einsatzelite“

16 Mal Gold

Besonders anspruchsvoll war der Goldbewerb, bei dem die Jugendlichen einzeln antraten. Neben allgemeiner Erster Hilfe wurden auch Notfälle bei Kindern und Säuglingen geprüft. 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bezirken Spittal, Feldkirchen, Völkermarkt, Wolfsberg und Klagenfurt meisterten die Prüfung erfolgreich und erhielten das Leistungsabzeichen in Gold. „Diese jungen Menschen zeigen eindrucksvoll: Leben retten ist keine Frage des Alters“, betonte Rotkreuz-Präsident Dr. Martin Pirz. Der Bewerb machte zugleich sichtbar, was in den Jugendgruppen das ganze Jahr über aufgebaut wird: Wissen, Selbstvertrauen, Verantwortungsbewusstsein und vor allem Zusammenhalt.