Eine Kindheit, die anders war
Das Leben ist nicht immer einfach – das weiß auch Cornelia Posch aus eigener Erfahrung. Ihre Schwester ist seit frühester Kindheit geistig beeinträchtigt. Eine unbeschwerte, gemeinsame Kindheit, wie sie viele Geschwister erleben, war den beiden deshalb nicht vergönnt. Schon als Kind war ihre Schwester immer wieder in Heimen und Einrichtungen untergebracht. Die gemeinsame Zeit war begrenzt, und doch verband die beiden eine tiefe Herzensnähe. Cornelia spürte die Sehnsucht ihrer Schwester, erlebte ihre besonderen Lebensumstände und durchlebte auch schwierige Momente mit. Dabei hinterließen all diese Erfahrungen viele Gefühle: Liebe, Verbundenheit, Schmerz, Sehnsucht und manchmal auch Hilflosigkeit.
Loslassen, ohne die Liebe zu verlieren
Im Laufe ihres Lebens lernte Cornelia Posch, diese enge Bindung loszulassen – nicht ihre Schwester, sondern vielmehr die schweren Gefühle und die Verantwortung, die sie innerlich für sie getragen hatte. Was bleibt, ist das Wesentliche: die Liebe, die Dankbarkeit und eine tiefe Herzensverbindung. Mit ihrem Lied „Mei Schwesterherz“ verneigt sich Cornelia Posch vor ihrer Schwester und vor einer besonderen Seele, die sie auf ihre ganz eigene Weise sehr viel gelehrt hat. (Link zum Musikvideo)









































