Startschuss für Slow Trail am Pressegger See

Presseger See -  Mit einem Lokalaugenschein erfolgte vor kurzem der offizielle Startschuss für die Bauarbeiten des Slow Trails am Pressegger See. Der Rundwanderweg soll ab Juni 2019 Gästen und Einheimischen ein entspanntes Eintauchen in Österreichs zweitgrößten Schilfgürtel ermöglichen.

Es gibt sie noch, die stillen Plätze rund um den Pressegger See. Wo nichts ablenkt vom puren Naturgenuss. Wo man die Stimmung des Tages und der jeweiligen Jahreszeit perfekt auskosten kann. Genau diesen Plätzen wird mit dem neuen Slow-Trail besondere Beachtung geschenkt.

Die sanfte Art des Wanderns

Gästen und Einheimischen eröffnet der Trail ab Juni ein Naherholungsgebiet, das jeden innerhalb kürzester Zeit sich erholen lässt. Wer sich auf den 5,8 km langen Weg entlang des Seeufers macht, darf sich künftig auf ein Entschleunigungs-Programm freuen, das Momente der Gelassenheit garantiert und für frische Energie sorgt. Denn Slow Trails stehen für eine sanfte Art des Wanderns, bei der nicht die Jagd nach Höhenmetern oder Gipfelerlebnissen im Vordergrund steht. Vielmehr geht es um ein bewusstes Wahrnehmen und Hineinspüren in die Natur.

Berg-See Erlebnisstrategie

„Das Projekt ist ein weiterer Baustein in der Umsetzung der Berg-See-Erlebnisstrategie, auf die wir seit Jahren erfolgreich setzen“, betont Markus Brandstätter, Leiter des Tourismusbüros. Daher erhofft man sich, dass der Rundweg durch den zweitgrößten Schilfgürtel Österreichs auch die Nord- sowie Südseite des Sees neu belebt. Auch StR Christina Ball zeigte sich beim Lokalaugenschein vor Ort erfreut über diesen nächste Investitionsschub am Pressegger See, mit dessen Hilfe der Seerundweg im südlichen Teil des Pressegger Sees komplett saniert wird.

Aussichtsplattform & Co.

Im Rahmen des Projektes werden eine Aussichtplattform, Ruhebänke, Torbögen sowie Infoaufsteller errichtet. Baulich umgesetzt wird der Slow Trail von der Firma Swietelsky, die schon mit den ersten Maßnahmen startete. Die Konzeption lieferte Revital Integrative Naturraumplanung. Die heimische Firma Ball übernimmt die Fertigung und Montage der Monumente. Tatkräftig unterstützt wird sie dabei von den Mitarbeitern des Bauhofes. Bürgermeister Siegfried Ronacher konnte mit Unterstützung des Landes Kärnten, des Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus sowie der Europäischen Union die Finanzierung aufstellen.