Es wird investiert

Finanzierung von Projekten zur Wildbach- und Lawinenverbauung über Gemeindeverband Karnische Region

Kärnten - Sechs Millionen Euro werden für  alle Projekte innerhalb des  festgelegten Fünf-Jahresprogramms investiert.  

Symbolfoto
„Maßnahmen zur Wildbach- und Lawinenverbauung sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem noch sichereren Kärnten“, betonte heute, Dienstag, Wasserwirtschaftsreferent LR Daniel Fellner nach der Regierungssitzung. „Deswegen freut es mich besonders, dass der Gemeindeverband Karnische Region (St. Stefan i. G., Hermagor, Kirchbach, Dellach/G., Kötschach-Mauthen, Lesachtal) beabsichtigt, nach Vorbild des Wasserverbandes Mölltal („Möllverband“), ebenfalls ein längerfristiges Maßnahmenprogramm zur Umsetzung zu beschließen. Das ist vernünftig und nachhaltig“, so Fellner.

Wichtiger Schritt

Im Rahmen der heutigen Regierungssitzung wurde auf der Grundlage der geltenden Richtlinien der Wildbach-und Lawinenverbauung diesem für die Region wichtigen Schritt durch die Zuerkennung einer Rahmenfinanzierung von 60 Prozent für alle Projekte innerhalb des festgelegten Fünf-Jahresprogramms (Gesamtinvestitonsvolumen von bis zu sechs Millionen Euro) entsprochen.

Präventiv

Auch der für Straßenbau und den ländlichen Raum zuständige LR Martin Gruber begrüßte das geplante, mehrjährige Maßnahmenprogramm: „Gerade die Unwetter der letzten Wochen haben gezeigt, wie wichtig es ist, präventiv in die Sicherheitsinfrastruktur zu investieren. Solche Verbauungsmaßnahmen dienen dem Schutz der elementaren Infrastruktur, wie Siedlungsgebiete und Straßenanlagen“, betonte Gruber. Auf Grundlage der geplanten Projektierungen für die Jahre 2019 -2023 mit einem Gesamtbauvolumen von sechs Millionen Euro wird ein Landesmittelbeitrag in der Höhe von insgesamt 1,2 Mio. Euro (20 Prozent) aus dem Referat für Wasserwirtschaft fällig. Die Landesstraßenverwaltung ist mit acht Prozent an diesem Finanzierungsschlüssel beteiligt, was einen Finanzierungsbeitrag für diesen Zeitraum von insgesamt 480.000 Euro bedeutet. 60 Prozent der Kosten werden vom Bund getragen.