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Gitschtal -
Um Entwicklungskonzepte für die Gemeinden der Region voranzutreiben, gibt es nur ein Patentrezept: Gemeinsam handeln.
Daher trafen sich die Bürgermeister des Gail-, Gitsch- und Lesachtales sowie Vertreter der WK Ö und Bezirkshauptmann Dr. Heinz Pansi am 4. Oktober 2018 in Weißbriach, um mit den Expertinnen Dr. Anna Kleissner (Economica Kärnten) und Dr. Margit Heissenberger (Initiative für Kärnten) Ideen und Konzepte zu diskutieren.
Herausforderungen meistern
Der ländliche Raum steht in ganz Österreich vor großen Herausforderungen: Abwanderung und Überalterung der Bevölkerung stehen dabei ganz oben auf der Liste. Entscheidend ist es, rechtzeitig wirtschaftspolitische Maßnahmen zu setzten, um diesem Trend bestmöglich entgegen zu wirken. Die gute Nachricht zuerst: “Man muss das Rad nicht neu erfinden”, beruhigt Dr. Anna Kleissner von Economica Kärnten beim Treffen der Bürgermeister im Gitschtal und verweist auf den “Masterplan für den ländlichen Raum”. Das zwanzig Schwerpunkte umfassende Programm für einen starken ländliche Raum ist eine wertvolle Arbeitsunterlage für alle Gemeinden.
Rudolf Mauschitz (Amtsleiter Gemeinde Gitschtal), Anna Kleissner (Ecomica Kärnten) und Christian Müller (Bürgermeister Gemeinde Gitschtal)
Detaillierte Wirtschaftsanalyse
In einem informativen Vortrag lieferte Dr. Anna Kleissner den Bürgermeistern und politischen Vertretern der Region umfangreiches Zahlenmaterial. Ziel dieses Gemeinde Monitorings: Die ökonomische Ausgangssituation der Gemeinden festzustellen, um dann daraus das jeweilige Entwicklungspotenzial abzuleiten.
Die Expertin lieferte eine Stärken- und Schwächenanalyse, Detailzahlen zur Wirtschaftsleistung, der Bruttowertschöpfung, Einnahmendynamik, zur Infrastruktur, zum Arbeitsmarkt, zur Demographie, der Kaufkraft aber auch wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen. Das Datenmaterial soll in weiterer Folge in der Wirtschaftsstrategie der Gemeinden berücksichtigt werden.
Gemeinsam für die Region
Gemeinsam mit den Bürgermeistern wurden die Auswertungen diskutiert und erste Projektideen geschmiedet. Wertvolle Inputs lieferte dabei die Expertin Dr. Margit Heissenberger von der überparteilichen Plattform “Initiative für Kärnten”, die im Auftrag der Landesregierung aktuell an der Installation eines “Carinthian Welcome Centers” arbeitet.
Die Vertreter der Gemeinde, WK Ö und Bezirkshauptmannschaft informierten sich beim Gemeinde Monitoring von Dr. Anna Kleissner
Das Ergebnis des Workshops: Ein klares Bekenntnis zum “Anpacken” und vernetztem Denken und Handeln aller Bürgermeister. Gleichzeitig sind erste Projektideen zur Weiterentwicklung des ländlichen Raumes entstanden, die weiterverfolgt werden. “Ein absolut produktives Zusammenkommen”, bringt es der Organisator Christian Müller, Bürgermeister der Gemeinde Gitschtal, auf den Punkt. “Wir Bürgermeister der Region arbeiten sehr gut zusammen. Der heutige Termin war eine wichtige Bestätigung unserer Devise: Die Züge selbst in die Hand nehmen und tun statt zu jammern!”
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