Corona-Krise 

Team Kärnten/Köfer fordert Sozialversicherungsbeiträge für Bauern für heuer auszusetzen

Kärnten -

Aufgrund von weggebrochenen Absatzmärkten und einem sehr zögerlichen Konsum sind für Gerhard Köfer die Bauern ebenfalls Leidtragende der Auswirkungen der Corona-Krise.

Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer bemüht sich um die Anliegen der kleinstrukturierten Landwirte

Um die Landwirte, die ohnehin seit Jahren mit einer teilweise dramatischen Einkommenssituation zu kämpfen haben, aktiv zu unterstützen, fordert der Team Kärnten-Chef, die Beiträge zur Sozialversicherung zumindest für heuer auszusetzen: „Hier soll der Staat einspringen. Das wäre eine rasche, unbürokratische und vor allem höchst wirksame Hilfe für die Bauern. Es darf niemand auf der Strecke bleiben.“ Köfer erwartet sich, dass die Landwirtschaftskammer bei der Bundesregierung die umgehende Umsetzung dieser wichtigen Maßnahme einfordert: „Die zuständige Ministerin Köstinger von der ÖVP ist in der Pflicht, zu zeigen, auf welcher Seite sie steht.“

Kleinstrukturierte Landwirtschaft fördern


Zum Thema der Preis- und Marktsituation für landwirtschaftliche Produkte merkt Köfer an, dass der Konsument der wichtigste Förderer der kleinstrukturierten Landwirtschaft in Kärnten sei: „Kaufe ich Tomaten aus Holland und Spanien oder Salat aus St. Peter bei Spittal? Kaufe ich eine Semmel beim Discounter, der als Teigling aus Asien nach Europa kommt oder beim Bäcker ums Eck? Abseits von öffentlichen Geldern kann jeder Konsument täglich die heimische Landwirtschaft stärken, nämlich mit seiner Kaufentscheidung. Die heimische Landwirtschaft kann nur dann überleben, wenn auch die lokale Nachfrage gegeben ist. Somit kann jeder etwas tun und die Situation negativ oder positiv beeinflussen.“