Änderungen in der Organisation
Auch organisatorisch gibt es einen Wechsel. Nach 14 Jahren verabschiedet sich Birgit Morelli von Special Olympics Österreich. In dieser Zeit hat sie die Entwicklung von Special Olympics und insbesondere die Nationalen Spiele wesentlich mitgeprägt. „Birgit Morelli hinterlässt bei Special Olympics Österreich wahrlich große Spuren. Sie kann stolz sein auf das, was sie für unsere Bewegung geleistet hat“, sagt Heri Hahn, der die Geschäftsführung der Veranstaltungs GmbH übernommen hat.
Winterspiele, die ganz Österreich bewegen
Hahn wird damit hauptverantwortlich für die Organisation der Nationalen Winterspiele 2028 sein und in den kommenden Monaten gemeinsam mit den Landesverbänden die konkrete Planung vorantreiben. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, alle Landesverbände in die Organisation einzubinden. Jedes Bundesland erhält mit seiner Sportart eine eigene Bühne und kann seine Ideen einbringen. Gemeinden, Vereine, Schulen, Volunteers und Unternehmen aus den Ländern sollen ebenfalls Teil dieser Spiele werden und gemeinsam mit den Landesverbänden dafür sorgen, dass unsere Bewegung in den Regionen sichtbar und erlebbar wird“, erklärt Hahn, der betont: „Wir wünschen uns einfach, dass ganz Österreich mitspielt!“ Überall soll ein Gefühl der Gemeinschaft entstehen, Inklusion spürbar und gelebt werden. „Special Olympics kommt zu den Menschen in die Regionen“, so Hahn.
Neun Bundesländer, neun Sportarten
Nach derzeitigem Planungsstand ist folgende Aufteilung der sportlichen Bewerbe vorgesehen:
- Vorarlberg: Ski Alpin
- Tirol: Eiskunstlauf und Short Track
- Salzburg: Langlauf
- Oberösterreich: MATP (Motor Activity Training Program)
- Niederösterreich: Stocksport
- Wien: Klettern
- Burgenland: Floorball
- Steiermark: Schneeschuhlauf
- Kärnten: Tanz-Sport
Drei Wochen statt fünf Tage
Auch beim zeitlichen Rahmen gehen die Organisatoren neue Wege. Die Bewerbe werden nicht wie bei bisherigen Nationalen Spielen innerhalb von vier oder fünf Tagen konzentriert ausgetragen. Die Nationalen Winterspiele 2028 sollen sich über drei Wochen erstrecken. Dadurch entsteht mehr Raum für die einzelnen Bewerbe. Die Veranstaltungen können stärker auf die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten abgestimmt und gemeinsam mit regionalen Partnern gestaltet werden. „Der derzeitige Plan sieht vor, die Spiele mit 14. oder 15. Jänner 2028 zu eröffnen und sie bis rund um den 4. Februar stattfinden zu lassen“, gibt Hahn einen ungefähren zeitlichen Rahmen vor.
Ein besonderes Jahr für Special Olympics
Generell wird 2028 für Special Olympics weltweit und in Österreich ein besonderes Jahr. Special Olympics International, 1968 von Eunice Kennedy Shriver gegründet, feiert sein 60-jähriges Bestehen. Gleichzeitig blickt der Verband Special Olympics Österreich, der in dieser Form nach den Weltwinterspielen 1993 aus der Taufe gehoben wurde, auf 35 Jahre als Organisation zurück. Die Nationalen Winterspiele 2028 werden damit auch zu einem besonderen Jubiläum für die österreichische Special-Olympics-Familie und bieten einen passenden Rahmen, um die Geschichte der Bewegung gemeinsam weiterzuschreiben.







































