Workshops sollen Autofahrer schützen:

Handy & Co.: Ablenkung beim Auto­fahren ist häufigste Unfall­ursache

Kärnten -

Workshops sollen Autofahrer schützen

Handy & Co.: Ablenkung beim Auto­fahren ist häufigste Unfall­ursache

Kärnten – Ablenkung beim Autofahren, beispielsweise durch Handys, ist seit Jahren eines der größten Risiken im Straßenverkehr. Das Verkehrssicherheitsreferat des Landes Kärnten und die Experten vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) wollen nun mit einer Workshop-Reihe auf diese Gefahr aufmerksam machen.


Im Rahmen eines gemeinsamen Pilotprojekts wird die Initiative im kommenden Jahr in vier Kärntner Schulen erstmals erprobt. „Ziel ist es, die Verkehrssicherheit auf Kärntens Straßen zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden. Mit dieser Initiative wollen wir besonders junge oder noch unerfahrene Verkehrsteilnehmer dafür sensibilisieren, wie wichtig die volle Konzentration auf die Straße für die eigene Sicherheit und jene aller anderen Verkehrsteilnehmer ist. Viele sind sich oft nicht bewusst, dass schon die kleinste Ablenkung schlimme Folgen haben kann. Jede Unaufmerksamkeit, die vermieden werden kann, macht unsere Straßen sicherer“, so der Verkehrssicherheitslandesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP).

Eine Sekunde der Ablenkung reicht

In den Workshops soll praxisnahe vermittelt werden, wie gefährlich selbst die kleinste Unachtsamkeit im Straßenverkehr ist und dass nur eine Sekunde Ablenkung – beispielsweise durch einen Blick aufs Handy – reicht, um die Verkehrssituation nicht mehr im Griff zu haben. Neben zahlreichen Fachinformationen werden in den Workshops speziell praxisnahe Handlungsalternativen erarbeitet. Auch Mitfahrende tragen eine wichtige Verantwortung. “Je aufmerksamer alle Beteiligten im Straßenverkehr unterwegs sind, desto eher können Unfälle vermieden und die Verkehrssicherheit auf unseren Straßen erhöht werden”, erklärt Schuschnig.

Ab Anfang März 2023

Die Workshops werden im Zeitraum ab Anfang März 2023 in vier Schulen getestet. Es sollen unterschiedliche Schultypen angesprochen werden, wie eine landwirtschaftliche Fachschule, eine Berufsschule und zwei allgemein- bzw. berufsbildende Schulen. Schulen, die Interesse haben, sollen sich beim Kuratorium für Verkehrssicherheit unter www.kfv.at melden.