VS Egg:

Heimische Betriebe beweisen Qualität und Termintreue

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Egg -

In rekordverdächtig kurzer Bauzeit von nur drei Monaten wurde die zweisprachige Volksschule Egg im Sommer 2026 generalsaniert.

Bgm. Leopold Astner, Schulleiterin Johanna Robin mit Kolleg:innen sowie Projektleiter Christian Kanzian vom Architekturbüro Ronacher

Anno 1972 wurde die Volksschule Egg eröffnet, somit war nach 54 Jahren eine umfassende Renovierung des gesamten Baukörpers überfällig.

Die VS Egg wurde im Jahr 1972 eröffnet; im Sommer 2026 wurde sie umfassend renoviert


Schulleiterin Johanna Robin, die seinerzeit selbst auch dort die Schulbank drückte, freut sich Ende September gemeinsam mit ihrem Team über die nunmehr neuen und topmodernen Räumlichkeiten und damit perfekte Arbeitsbedingungen. „Erwartungsgemäß waren die ersten Schultage sehr herausfordernd, da der Schulalltag noch parallel mit den restlichen Professionistenarbeiten stattfand. Aber dadurch haben die Kinder auch live gute Basics zum Thema Bauarbeiten mitbekommen.“

Die größte Herausforderung war der Heizungstausch von bisher Elektro- auf Pelletsheizung, inkl. neuer Heizkörper bzw. Bodenheizungs-Anlagen

Baubeschreibung

Bereits im Februar 2022 wurde das Architekturbüro Ronacher durch Bürgermeister Astner gebeten, erste Skizzen für eine Erweiterung und Sanierung der Volksschule Egg zu erstellen. Aufgrund der angespannten budgetären Situation im Bildungsbaufonds des Landes wurde aber im Sommer 2025 festgelegt, dass der Turnsaal vorerst in seiner Größe verbleibt und von einem Neubau abgesehen werden muss. Im Jahre 2026 wurde das Architekturbüro Ronacher definitiv mit der Architektenleistung und der Bauleitung beauftragt. In kürzester Zeit wurden sowohl die Einreichplanung als auch die Ausschreibungen und die Beauftragungen der Firmen vollzogen.

In den Klassenräumen des UG wurde der Fußboden komplett neu – mit Fußbodenheizung – aufgebaut

Die Umbaumaßnahmen waren bis Mitte September voll im Gange und wurden auch in den ersten beiden Schulwochen großteils fertiggestellt. Ende September waren dann die Arbeiten an den vier neuen Klassenräumen, die Umgestaltung der Garderobe, des Konferenzzimmers mit barrierefreiem WC, ein kleiner Mehrzweckraum sowie das neue Direktorzimmer, der neue Lift für Barrierefreiheit sowie die Umgestaltung der Garderoben und WC-Anlagen abgeschlossen.

Sämtliche Sanitäranlagen wurden erneuert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht

Überaus herausfordernd war auch die Umstellung der bisherigen Elektroheizung auf nunmehr ein Pellets-Heizsystem, teilweise mit Fußbodenheizung. Einzig der Turnsaal, der vorübergehend als Depot für die Möblierung diente, wird noch im Laufe des Oktobers umgestaltet. Allen beteiligten Planern, bauausführenden Firmen und Projektbeteiligten sowie der Mithilfe des Bauhofes der Stadtgemeinde Hermagor ist es zu verdanken, dass trotz so später Entscheidung und Beauftragung die Umsetzung dieser Baumaßnahmen in derart kurzer Zeit erfolgen konnte.

Leitbild

Die zweisprachige Volksschule Egg steht für Gemeinschaft und das Verbindende zwischen den Kärntner Landessprachen – Deutsch und Slowenisch. Die 52 Schülerinnen und Schüler werden von insgesamt 12 Pädagoginnen und Pädagogen unterrichtet.

Markanteste Änderung im Aula- und Stiegenhausbereich war der nachträgliche Einbau eines Personenliftes, damit die Barrierefreiheit auf allen Ebenen gegeben ist
Die Vorbereitung der neuen Klassenräume hatte bei den Professionistenarbeiten oberste Priorität
Die heurigen Taferlklassler an einem der ersten Schultage ihres Lebens

Starke Firmen, starke Leistung

Die Sanierung der Volksschule Egg wurde vom Architekturbüro Ronacher geplant und baugeleitet – von der Einreichplanung bis zur Koordination der ausführenden Firmen. Die Loik Bau GmbH aus Presseggen setzte die Baumeisterarbeiten fach- und zeitgerecht um. Für den neuen Aufzug errichtete die Holzbau Pichler GmbH den Liftschacht aus Massivholzplatten im bestehenden Stiegenhaus. Die Haustechnik Wiedenig aus Hermagor übernahm Wasserinstallationen und Sanitäranlagen. Mitarbeiter der Firma Elektro Schuller führte die gesamte Elektroinstallation aus. Raumausstattung Toni sanierte die bestehenden Böden und legte Neue, während die Firma Metallbau Ball das neue, pulverbeschichtete Aluminium-Eingangsportal samt Verglasung fertigte. Den abschließenden Feinschliff übernahm die Malerei Wieser mit sämtlichen Malerarbeiten.