Kabinengespräche am Nassfeld
Manchmal braucht es keinen Sitzungssaal und kein Podium, sondern einfach ein paar Minuten Zeit für ein gutes Gespräch. Genau darauf setzten die erstmals veranstalteten Kabinengespräche am Nassfeld. Während der Fahrt mit der Gartnerkofelbahn konnten Kärntner Unternehmer:innen ihre Anliegen direkt mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Tourismus besprechen, Fragen stellen und neue Kontakte knüpfen. Unter dem Motto „Zuhören, verstehen, voranbringen“ stand der persönliche Austausch bewusst im Mittelpunkt. WK-Präsident Jürgen Mandl sieht gerade darin den besonderen Wert des neuen Formats: „Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen keine langen Sonntagsreden, sondern Ansprechpartner, die zuhören und verstehen, wo im betrieblichen Alltag der Schuh drückt. In einer Kabine sitzt man sich gegenüber, kommt unmittelbar ins Gespräch und kann Themen ansprechen, für die bei großen Veranstaltungen oft kein Raum bleibt. Genau diesen direkten Draht wollen wir mit den Kabinengesprächen schaffen.“



Anliegen aus erster Hand
Mit dabei waren neben Mandl u.a. auch WKÖ-Vizepräsidentin Carmen Goby, WK-Direktor Meinrad Höfferer sowie Vertreter:innen aus Politik, Tourismus und den unterschiedlichen Sparten der Wirtschaftskammer. Nach den Gesprächen während der Gondelfahrten bot auch die Bergstation Gelegenheit, Themen zu vertiefen und Kontakte weiterzuführen. Für Goby beginnt erfolgreiche Interessenvertretung genau bei diesem persönlichen Austausch: „Wer gute Rahmenbedingungen für Unternehmen schaffen will, muss wissen, was die Menschen in den Betrieben tatsächlich beschäftigt. Das erfährt man am besten nicht aus Statistiken oder Akten, sondern im direkten Gespräch. Die Kabinengespräche bringen Unternehmerinnen und Unternehmer mit Menschen zusammen, die für ihre Unternehmerkollegen Fürsprache bei der Politik halten und Serviceangebote für sie entwickeln. Je unmittelbarer der Austausch, desto treffsicherer sind die Lösungen. Es ist schön mitzuerleben wie beispielhaft dieser Austausch in Kärnten gelebt wird“ Das neue kärntenweite Netzwerkformat soll damit bewusst Nähe schaffen: zwischen Unternehmer:innen und Entscheidungsträger:innen, aber auch zwischen unterschiedlichen Branchen und Regionen. Mandl: „Nicht jedes Anliegen lässt sich sofort lösen. Aber jedes Anliegen verdient es, gehört zu werden. Wenn wir es schaffen, Gesprächspartner zusammenzubringen und aus einem Austausch den nächsten konkreten Schritt entstehen zu lassen, dann hat dieses Format genau seinen Zweck erfüllt.“
Alle Bilder (c) Hans Jost






































































































