Bericht aus dem Katastrophengebiet

Es besteht Hoffnung…

Lesachtal - Die Straßen sind wieder geöffnet und notdürftig befahrbar. Auch die Maria Luggauer sind nicht mehr vom Lesachtal abgeschieden. Ein Einblick in ein, von der jüngsten Naturkatastrophe stark gebeuteltes, Gebiet.

Ein Bild, welches für Erstaunen sorgte und sich im gläubigen Lesachtal des öfteren bot: Ringsum das Materle herrschte Zerstörung, das Gottessymbol jedoch blieb unangetastet
In den vergangenen zwei Wochen konnte man wieder deutlich sehen, zu was Mutter Natur in der Lage ist. Besonders stark hat es, neben Rattendorf und Anraun auch das Lesachtal getroffen.
Die Straße nach Maria Luggau wurde 4 Meter in die Tiefe gerissen
Graben bei Maria Luggau
  Erst Anfang dieser Woche konnten die Schüler aus der Ortschaft Maria Luggau mittels Kleinbus gesammelt ins Bildungszentrum gebracht werden, die Straße, welche sie mit St. Lorenzen verbindet, ist zerstört und vier Meter tief in die Erde gesackt.
Das Landschaftsbild hat sich komplett verändert
Ganze Waldparzellen wurden den Erdboden gleich gemacht
Die Aufräumarbeiten laufen derzeit auf Hochtouren, bis im Lesachtal wieder Normalität einkehrt, wird es jedoch noch eine Zeit dauern…
Birnbaum und Kornat hat es besonders schlimm getroffen
So sieht die Straße vor Liesing aus
Man kann erahnen, wie der Sturm vor rund 10 Tagen wütete