Gegen 22:10 Uhr erhielt die Seniorin einen Telefonanruf von einem bislang unbekannten Mann, der sich als Polizist ausgab. Im Gespräch stellte der Anrufer gezielte Fragen zu ihren Lebensumständen. So wollte er unter anderem wissen, ob die Frau alleine wohne und ob sich Bargeld oder Wertgegenstände im Haus befänden. Solche Fragen sind typisch für sogenannte „Falsche-Polizisten“-Betrugsmaschen, bei denen Täter versuchen, ältere Menschen einzuschüchtern und zur Herausgabe von Geld oder Schmuck zu bewegen.
Widersprüchliche Angaben machen misstrauisch
Im weiteren Verlauf des Telefonats nannte der Anrufer unterschiedliche Namen und wechselnde Dienststellen. Diese widersprüchlichen Angaben – insbesondere zu später Stunde – machten die 81-Jährige zunehmend misstrauisch. Sie reagierte richtig und beendete das Gespräch eigenständig.
Anzeige erstattet
Unmittelbar nach dem Vorfall informierte die Frau ihren Sohn und schilderte ihm das Gespräch. Dieser erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei. Glücklicherweise kam es zu keinem finanziellen Schaden.









































