Nassfeld -
Heute, am 3. Februar, schaufelten zwei Angestellte ab 9 Uhr Vormittags ein Hüttendach frei. Gegen 11 kamen sie dabei unter eine Dachlawine. Ein 38-jähriger Mann wurde ganz verschüttet und musste rund 45 Minuten reanimiert werden. Nur durch die perfekte Ersthelferversorgung war eine schnelle Rettung möglich.
Unglück am Nassfeld: Zwei Männer wurden unter einer Dachlawine begraben.
Schwere Unglück am Nassfeld: Heute, 3. Februar, waren zwei Männer dabei, das Dach der Skihütte Garnitzenalm abzuschaufeln. Einer der Männer stand gegen 10.50 Uhr auf einer Aluleiter und versuchte die Vordachfläche der Hütte vom Schnee zu befreien. Dabei löste sich plötzlich eine Schneebrettlawine, die ihn von der Leiter riss. Der 38-Jährige fiel auf die darunterliegende, noch nicht vom Schnee befreite Terrasse und wurde von den nachkommenden Schneemassen total verschüttet. Einer der beiden Männer, ein Mitarbeiter aus Slowenien, hatte Glück im Unglück: Er wurde nur bis zur Brust verschüttet, blieb glücklicherweise unverletzt und alarmierte sofort andere Mitarbeiter.
Perfekte Erstversorgung
Auch die in der Hütte anwesenden Gäste eilten den Männern sofort zur Hilfe. Darunter befand sich auch der Sanitäter und Bergretter Andreas Holzfeind. Mit vereinten Kräften begann man die Männer aus dem Schnee zu graben. Der Verletzte, der zu diesem Zeitpunkt kein Lebenszeichen von sich gab, wurde sofort ins Warme gebracht. Dort wurde auch umgehend mit der Reanimation begonnen. Wenig später kam bereits das Notarztteam des “Airmed 1” und die Bergrettung Hermagor zur Unfallstelle. Ein sehr wichtiger Schritt, wie sich später herausstellte, denn in solchen Situationen zählt jede Sekunde. “Durch die Ersthelfer und die Bergrettung Hermagor gab es eine perfekte Erstversorgung. Wären sie nicht so schnell dort gewesen, hätte die Rettungskette nicht so einwandfrei funktioniert”, erzählt uns Sanitäter und Bergretter Andreas Holzfeind.
Das Notarztteam des “Airmed 1” und die Bergrettung Hermagor waren umgehend vor Ort.
(c) Fatlum Kurtaj
Die 44-Jährige wurde schwer verletzt und musste mit dem RH Airmed in das LKH Villach eingeliefert werden.
Lebenszeichen nach 45 Minuten Reanimation
Nach rund 45 Minuten der Reanimation zeigte der 38-jährige Mann wieder erste Lebenszeichen. Der Verletzte wurde anschließend mit dem Rettungsschlitten zum Hubschrauber “Airmed 1” gebracht und ins Klinikum Klagenfurt geflogen. Zu diesem Zeitpunkt war der Kreislauf des Mannes wieder stabil. Aktuell gibt es noch keine näheren Informationen zum Gesundheitszustand des Mannes.
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