Hohe Gewinne versprochen: Lesachtaler (66) verliert mehrere Zehntausend Euro

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Lesachtal -

Wie die Polizei mitteilt, ist ein 66-jähriger Mann aus dem Lesachtal Opfer eines mutmaßlichen Anlagebetrugs geworden. Nachdem ihm im Internet hohe Gewinne versprochen worden waren, überwies er mehrfach Geld. Eine Auszahlung erhielt er bis heute nicht. Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.

Der 66-jährige Mann aus dem Bezirk Hermagor überwies in der Hoffnung auf hohe Gewinne mehrere zehntausend Euro – eine Auszahlung erhielt er bis heute nicht

Im März dieses Jahres stieß der Mann auf einer Social-Media-Plattform auf eine Werbeanzeige, die mit vermeintlich sicheren Anlagemöglichkeiten warb. Nachdem er über ein Online-Formular Kontakt aufgenommen hatte, meldete sich ein angeblicher Kundenberater, der für ihn ein vermeintliches Handelskonto einrichtete. Der 66-Jährige zahlte daraufhin zunächst mehrere hundert Euro ein.

Angebliche Gewinne verleiten zu weiteren Überweisungen

In den darauffolgenden Tagen wurden auf dem Konto angeblich erste Gewinne angezeigt. Daraufhin überwies der Mann weitere mehrere tausend Euro. Nach einigen Monaten wies das Konto vermeintlich einen Gewinn von mehreren zehntausend Euro auf. Als der Lesachtaler eine Teilauszahlung verlangte, verweigerte der angebliche Anbieter diese jedoch und forderte stattdessen Bearbeitungs- und Plattformgebühren in Höhe von mehreren tausend Euro.

Keine Auszahlung, hoher Schaden

Der Mann überwies die geforderten Gebühren auf ein maltesisches Konto. Anschließend wurde ihm eine österreichische Bankverbindung genannt, auf die er ebenfalls Geld überwies. Zu einer Auszahlung der angeblichen Gewinne kam es bis heute nicht. Dem 66-Jährigen entstand laut Polizei ein Schaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro.