Kärnten -
In unserem Bundesland wurden im Jahr 2018 150 Firmeninsolvenzen beim Landesgericht Klagenfurt eröffnet, was nur einem minimalen Rückgang von 1,3 % gegenüber 2017 entspricht. Diesbezüglich hat sich jedoch die Höhe der Passiva von EUR 95,6 Mio. auf EUR 97,9 Mio. geringfügig erhöht.
Forderung nach Erhöhung des Arbeitslosengeldes bleibt aufrecht
Die gefährdeten Arbeitsplätze reduzierten sich von 732 auf 504 Personen.
Im Bereich der Verfahrensabweisungen gab es eine Steigerung um ein Verfahren von 173 auf 174 Fälle, wobei in diesem Bereich hauptsächlich nicht protokollierte Einzelunternehmer betroffen sind. Bei diesen Unternehmern kam es erneut zu einer Steigerung von zirka 33 %.
Privatinsolvenzen steigen
Bei den eröffneten Privatinsolvenzen kam es zu einer massiven Steigerung von 59 %, nämlich von 466 auf 741 Verfahren. Die mangels Masse abgewiesenen Privatinsolvenzen gingen um 34 % zurück, was sicherlich an der Neuregelung der Privatinsolvenzen liegt und einkommensschwachen Personen ein Weg der Regulierung ihrer Verbindlichkeiten offen steht.
Passiva erhöht
Im Bereich der Privatinsolvenzen erhöhten sich die Passiva von rund EUR 58.146.000,00 auf rund EUR 111.886.000,00. Die durchschnittliche Verschuldung pro eröffnete Privatinsolvenz betrug EUR 150.900,00 im Jahr 2018, während im Jahr 2017 die durchschnittliche Verschuldung EUR 124.700,00 ausmachte.
Betroffen waren 480 Männer mit einer Durchschnittsverschuldung von EUR 183.500,00 und 251 Frauen mit EUR 91.000,00.
Insbesondere haben auch in Kärnten ehemalige Unternehmer die neue Privatinsolvenznovelle genutzt, sodass unter den 10 größten Kärntner Insolvenzen 3 Privatkonkurse rangieren. An erster Stelle führt ein ehemaliger Unternehmer mit Passiva von EUR 14,67 Mio.
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