„Der Schmerz und die Trauer über diese abscheuliche Tat sitzen nach wie vor tief – bei den Angehörigen, bei den Betroffenen, bei den Freundinnen und Freunden und in unserer gesamten Kärntner Gemeinschaft“, betont Kaiser. „Ein junger Mensch wurde aus dem Leben gerissen, viele weitere tragen bis heute körperliche und seelische Wunden. Dieses Leid mahnt uns, niemals zur Tagesordnung überzugehen.”
Gedenken heißt Verantwortung
Der Landeshauptmann unterstreicht, dass das Gedenken untrennbar mit Verantwortung verbunden sei: „Gemeinsam ist alles zu tun, um Kärnten als einen geschützten Ort zu sichern – einen Ort, der die Menschen schützt, behütet und Sicherheit gewährleistet.“ Dazu brauche es klare Regeln, die für alle gelten. „Strenge Vorgaben, transparente Pflichten und konsequente Sanktionen sind ebenso notwendig wie engagierte und wirksame Integrationsbemühungen. Wer in unserem Land Schutz findet, muss unsere Gesetze, unsere Werte und unser friedliches Zusammenleben ohne Wenn und Aber respektieren.“
Digitale Plattformen in der Pflicht
Zugleich verweist Kaiser auf die internationale Dimension der Tat. Der Attentäter habe sich über soziale Medien selbst radikalisiert – ein Umstand, der entschlossenes Handeln auf europäischer Ebene erfordere. „Es darf nicht sein, dass digitale Plattformen weiterhin unkontrolliert als Brandbeschleuniger für Hass, Gewalt und Extremismus wirken. Die Europäische Union ist gefordert, Social-Media- und Plattformbetreiber gesetzlich dazu zu verpflichten, durch entsprechende Algorithmen und Kontrollmechanismen sicherzustellen, dass radikalisierende, gefährliche und verhetzende Inhalte gar nicht erst hochgeladen oder weiterverbreitet werden können“, so Kaiser, der diesbezüglich auf eine von ihm zuletzt in Brüssel geführte Diskussion mit ua dem EU-Kommissar für Generationengerechtigkeit, Jugend, Kultur und Sport, Glenn Micallef (Malta) verweist.









































