Lawine fordert Todesopfer: Skilehrer am Monte Lussari verstorben

Tarvis/ Monte Lussari -

Nach zwei Lawinenabgängen am vergangenen Sonntag forderten die heftigen Schneefälle am Mittwochnachmittag, den 04. Februar 2026, erneut ein Todesopfer. Ein 33-jähriger Mann verlor sein Leben, als sich gegen 16:30 Uhr am Monte Lussari bei Tarvis die Schneemassen zwischen Monte Prasnig und Monte Santo di Lussari auf etwa 1.600 Metern Höhe lösten. Der Mann wurde von der Lawine erfasst und vollständig verschüttet.

Am Mittwoch löste sich am Monte Lussari eine Lawine und forderte ein Todesopfer

Bergung unter Extrembedingungen

Die Rettung gestaltete sich unter den widrigen Wetterbedingungen äußerst schwierig, sodass ein Hubschraubereinsatz ausgeschlossen war. Um die Unfallstelle schnell zu erreichen, nutzten die Helfer die Skilifte und stiegen anschließend zu Fuß die Hänge hinauf. Dort kämpften sie sich durch die Schneemassen zur Lawine. Gegen Abend konnte der Mann geborgen werden, er erlag jedoch seinen schweren Verletzungen, wie in einer Meldung von 5 Minuten vermerkt.

Große Trauer um jungen Skilehrer

Die Nachricht vom Tod des jungen Mannes löste in Tarvis große Bestürzung aus. Der 33-Jährige war nicht nur Skilehrer, sondern auch leidenschaftlicher Outdoor-Sportler, Fotograf und Videograf. In der Gemeinde galt er als geschätzter junger Mann, der seine Liebe zu den Bergen zu seiner Lebensentscheidung gemacht hatte, wie 5 Minuten berichtet.