Letzte Chance zur Zählaktion: Die Stunde der Wintervögel endet morgen!

Kärnten -

Bereits zum 17. Mal lädt BirdLife Österreich zur „Stunde der Wintervögel“ ein. Noch bis morgen, den 6. Jänner 2026, können alle Naturbegeisterten – ob Hobbybeobachter:innen oder einfach Vogelfreunde – die Vögel in ihrem Garten oder am Futterhäuschen zählen. Im vergangenen Jahr nahmen in Kärnten knapp über 2.000 Personen teil, rund 400 weniger als im Jahr davor.

Vom 3. bis 6. Jänner 2026 werden erneut Vögel an Futterstellen, in Gärten und Parks gezählt.

Von kleinen Anfängen zur größten Mitmachaktion

Was 2010 als kleine Initiative begann, hat sich mittlerweile zur größten Mitmachaktion für den Vogelschutz in Österreich entwickelt. Im Jänner des vergangenen Jahres zählten in Kärnten 2.045 Menschen die Vögel in ihren Gärten und an Futterstellen – insgesamt wurden 55.700 Tiere registriert, berichtet der ORF. Am häufigsten beobachtet wurden dabei der Feldsperling, die Kohlmeise und der Haussperling. Auf nationaler Ebene beteiligten sich rund 27.000 Personen, die insgesamt etwa 650.000 Vögel dokumentierten, wobei die Kohlmeise die Spitzenposition einnahm. Auch der Haussperling und der Feldsperling tauchten regelmäßig häufig auf, erklärt Andreas Kleewein von BirdLife gegenüber dem ORF. In manchen Jahren, so Kleewein, waren jedoch auch andere Arten wie der Erlenzeisig besonders zahlreich an den Futterstellen vertreten – bedingt durch starke Einflüge aus nördlichen Regionen Europas.

So funktioniert die Vogelzählung am Futterhäuschen

Bei der Zählung wird jeweils die höchste Anzahl einer Vogelart erfasst, die gleichzeitig an einer Futterstelle beobachtet wird. Jede einzelne Meldung ist wichtig, denn sie liefert wertvolle Informationen über die heimische Vogelwelt, betont BirdLife. Über die Website von BirdLife Österreich lässt sich zudem kostenlos ein Folder herunterladen, auf dem die wichtigsten Vogelarten am Futterhäuschen abgebildet sind. So fällt die Bestimmung der Tiere besonders leicht. Besonders im Blick stehen dabei bekannte und weit verbreitete Arten wie Meisen, Finken, Sperlinge oder Drosseln.