Prozess nach Querschnittlähmung

Hermagor/Spittal - Es war der 3. Juli 2016, als das Schicksal bei einem Radsportler aus der Gemeinde Hermagor erbarmungslos zuschlug. Seitdem ist für den Gailtaler nichts mehr, wie es einmal war. Nun hat der Prozess gegen den Veranstalter am Bezirksgericht Spittal begonnen.

Vermutlich war ein Riss in der Fahrbahn Ursache für den folgenschweren Sturz, seitdem ist der Sportler querschnittgelähmt. Nun liegt es am Gericht, zu entscheiden, wie viel Verantwortung der Veranstalter trägt. Laut Staatsanwaltschaft wird gegen einen Beamten des Landes und gegen die ARBÖ Bad Kleinkirchheim (Veranstalter) wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung ermittelt. Die Verantwortlichen des ARBÖ bekannten sich für nicht Schuldig.

Auswirkungen auf Radsport

Das Urteil dürfte den Radsport erheblich beeinflussen. Der Prozess rund um den 8. ARBÖ Rad Marathon ist noch nicht abgeschlossen.