Rund 150 Einsatzkräfte beteiligt – Großübung der Feuerwehren in der Gemeinde

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Stadtgemeinde Hermagor – Pressegger See -

Rund 150 Einsatzkräfte, 13 Feuerwehren und das Rote Kreuz – am Samstag, dem 17. Oktober stand die Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See ganz im Zeichen der Einsatzbereitschaft und Zusammenarbeit. Bei einer gemeinsamen Großübung des Feuerwehrabschnittes „Unteres Gailtal“ wurden an zwei Einsatzorten mehrere realitätsnahe Szenarien geübt.

Bei einer Großübung am Samstag wurden an zwei Einsatzorten verschiedene Unfallszenarien geprobt

Szenario 1: Schwerer Verkehrsunfall in Möderndorf

Das erste Szenario bestand aus einem schwerem Verkehrsunfall mit einem rundholzbeladenen LKW-Zug und drei PKW auf der Eggeralm Landesstraße (L23) auf Höhe der Garnitzenbachbrücke beim Klammwirt. Hier mussten von den Einsatzkräften mehrere Personen aus den Fahrzeugen gerettet, versorgt und abtransportiert werden. Zudem galt es, den Austritt von Betriebsmitteln zu stoppen und die Umweltbeeinträchtigung durch bereits ausgetretene gefährliche Stoffe zu verhindern. Dazu musste auch eine Ölsperre im Garnitzenbach errichtet werden.

Im ersten Szenario wurden mehrere Personen aus den Unfallfahrzeugen gerettet, versorgt und abtransportiert (c) BFKdo Hermagor
Ausgetretene Betriebsmittel mussten gebunden und eine Ölsperre im Garnitzenbach errichtet werden (c) BFKdo Hermagor

Szenario 2: Forstunfall und Entstehungsbrand im Wald

Das zweite Szenario beinhaltete einen Forstunfall mit schwer verletzten und eingeklemmten Personen im Wald zwischen Mellweg und Paßriach. Zudem geriet ein Knickschlepper im Wald in Brand. Hier galt es, die Verletzten schnellstmöglich zu retten und die Ausbreitung des Brandes auf den Wald zu verhindern. Dazu mussten vom MRAS-Trupp (Menschenrettung und Absturzsicherung) auch Seilgeländer im Wald installiert werden. Zur Rettung der eingeklemmten Personen wurden auch Hebekissen eingesetzt. Für die Brandbekämpfung musste eine Wasserversorgung aufgebaut werden.

Der MRAS-Trupp errichtete Seilgeländer im Wald, während Hebekissen zur Rettung eingeklemmter Personen eingesetzt wurden (c) BFKdo Hermagor
(c) BFKdo Hermagor

Dunkelheit als Herausforderung

Der Zeitpunkt der Großübung am Abend bei beginnender Dunkelheit war nicht zufällig gewählt. „Die Einsatzkräfte müssen auch bei Dunkelheit sicher und effektiv arbeiten können. Der Aufbau der vorhandenen Beleuchtungsausrüstung sowie die Verwendung von Hand- und Stirnlampen waren eines der Übungsziele“, so Abschnittsfeuerwehrkommandant Robert Koppensteiner. Er bedankte sich im Rahmen der Nachbesprechung beim Roten Kreuz für die gute Zusammenarbeit. Ebenso dankte er allen, die an der Großübung als Statisten oder an der Vorbereitung mitgewirkt oder ihre Grundstücke und Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben. Bürgermeister DI Leopold Astner und Feuerwehrreferent StR Ing. Wolfgang Wallner luden im Anschluss alle Beteiligten zu einem Imbiss, zubereitet von Sigi Truppe, beim Rüsthaus in Egg ein.

(c) BFKdo Hermagor

Im Übungseinsatz standen

FF Kühweg mit KLFA
FF Hermagor mit KRF-S, SRF-K und MZF
FF Weißbriach mit RLFA 2000
FF Rattendorf mit TLFA 2000
FF Möschach mit KLFA
FF Radnig mit KLFA
FF Lassendorf mit KLFA
FF Mellweg mit KLFA
FF Förolach mit TLFA 1300
FF Dellach/Hermagor mit KLF
FF Tratten mit KLFA
FF Matschiedl mit KLFA
FF Vorderberg mit TLFA 1500
BFK OBR Herbert Zimmermann

BFK-Stv. BR Gerd Guggenberger
AFK ABI Robert Koppensteiner
Insgesamt rund 120 Feuerwehrleuten
Rotes Kreuz mit rund 30 Sanitätskräften und Drohne
BRK Martin Santner
Polizei Hermagor
Bürgermeister DI Leopold Astner
Feuerwehrreferent StR Ing. Wolfgang Wallner