Update – Kaminbrand in Tröpolach: 180 Menschen sicher evakuiert

Tröpolach -

Gestern Abend heulten die Sirenen in Tröpolach – doch was war passiert? Wie die Freiwillige Feuerwehr Rattendorf auf Instagram berichtete, wurden die Einsatzkräfte gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Tröpolach zu einem Kaminbrand gerufen.

In einem Hotel in Tröpolach kam es gestern zu einem Kaminbrand

Gestern Abend gegen 20:00 Uhr schrillten die Sirenen in Tröpolach. Wie die Freiwillige Feuerwehr Rattendorf auf ihren Social-Media-Kanälen mitteilte, wurden die Einsatzkräfte wegen eines Brandes im Bereich eines Kamins beziehungsweise Rauchfangs alarmiert. Nähere Informationen zum Geschehen liegen derzeit noch nicht vor.

Update: 180 Gäste evakuiert

Wie auf Facebook mitgeteilt wurde, kam es gestern in den Abendstunden zu einem Kaminbrand in einem Hotel in Tröpolach. Aufgrund der starken Verrauchung in mehreren Zimmern, auf den Unterkunftsetagen sowie im großen Atrium des Hotels mussten insgesamt 180 Gäste – darunter 30 Kinder – sowie Mitarbeitende vorsorglich evakuiert werden. Die Freiwilligen Feuerwehren Rattendorf und Tröpolach standen mit 60 Einsatzkräften im Einsatz.

180 Menschen, darunter 30 Kinder, wurden aus dem Hotel evakuiert (c) Facebook: FF-Tröpolach

Unterbringung und Sicherheitsüberprüfung

Die evakuierten Gäste wurden vorübergehend in der nahegelegenen Volksschule Tröpolach untergebracht und dort betreut. Währenddessen öffneten die Einsatzkräfte im Bereich des Kamins Decken- und Wandbereiche, um mögliche Glutnester aufzuspüren. Mithilfe einer Wärmebildkamera konnten Risikostellen rasch lokalisiert und bei Bedarf gezielt gekühlt werden. Nach Abschluss der Entrauchungsmaßnahmen und der Kontrolle durch den alarmierten Rauchfangkehrer konnten die Urlaubsgäste wieder sicher in ihre Unterkünfte zurückkehren. Im Einsatz standen die FF Tröpolach (KRF, LF), die FF Rattendorf (TLF, KLF), eine Polizeistreife, Bürgermeister Leopold Astner sowie der Rauchfangkehrer – insgesamt 60 Einsatzkräfte. 

Im Einsatz standen insgesamt 60 Mann (c) Facebook: FF-Tröpolach