Tratten -
Das 130jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr in Tratten (Gemeinde St. Stefan im Gailtal), diente zum Anlass des Spatenstiches eines neuen und innovativen Feuerwehr- und Gemeinschaftshauses.
OBI Klaus Jost begrüßte am Freitag letzer Woche (Kirchtagswochenende) Vertreter der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei, Politik, Wirtschaft und sämtliche Mitwirkenden, die an dem barrierefreien Projekt maßgeblich beteiligt sind.
Klaus Jost, OBI:
“Mein Vorgänger Karl Pfeifer stand 32 Jahre an der Spitze unserer Wehr. Leider ist es bald ein Jahr her, dass der Kamerad nicht mehr unter uns weilt. Ihm gilt nach wie vor großer Dank für einen unermüdlichen Einsatz. Das derzeitige Feuerwehrhaus wurde im Jahre 1960 fertiggestellt und ist nun nicht mehr zeitgemäß. Unser Blick richtet sich verstärkt in die Gegenwart und Zukunft. Der MGV Tratten, die Trattner Burschenschaft und die Nachbarschaft, sind Mitwerber dieses Projektes. Das Gemeinschaftshaus soll Dorfmittelpunkt werden und verschiedensten Aktivitäten dienlich sein. Für die FF Tratten war die letzte Zeit eine sehr aktive; egal ob bei Bewerben oder innerkameradschaftlich”, fügte Jost bei seinen Eröffnungsworten und dem Auszug der Wehr hinzu.
Standort und Projekt
Eine Vielzahl an Verantwortlichen ist an diesem Projekt beteiligt. “Herzlichen Dank an die Anrainer, die zu jeder Zeit zu Gesprächen bereit waren”. Die Vorstellung eines neuen Feuerwehrhauses, das ebenerdig erscheinen wird, ist von Seiten der BürgerInnen sofort auf positiven Zuspruch gestoßen.
Gemeindefeuerwehrkommandant Michael Druml:
“Auch für mich ist der heutige Tag ein Meilenstein in meiner Funktion. Als ich mich 2015 zum Gemeindefeuerwehrkommandanten habe wählen lassen, war eines meiner Ziele in meiner 6-jährigen Periode, ein “Zuhause” für die Feuerwehr Tratten zu organisieren. Dafür wurden viele Stunden innerhalb der Gemeindepolitik und in Kommandositzungen absolviert. Die ersten Gespräche gab es bereits mit Altbürgermeister Hans Ferlitsch und dem ehem. Amtsleiter Peter Sternig. Der darauffolgende Finanzierungsplan wurde in einer demokratischen Mehrheit umgesetzt”.
GR und Ortsbeauftrager Vize-Bgm. René Rupnig:
“Als Ortsvorsitzender von Tratten möchte ich mich vor allem bei Familie Leitner bedanken. Sie stand von Beginn an unterstützend zur Seite, ebenso Familie Sternig und Uwe Büttner. Ein Feuerwehrhaus dient nicht nur als Einsatzunterkunft, sondern auch für die Kommunikation der Bevölkerung. Danke an den hohen Gemeinderat, allen voran Bürgermeister Ronny Rull und Landesrat Daniel Fellner für die Unterstützungen”, so Rupnig.
Hausherr und Bürgermeister Ronny Rull:
“Dieser heutigen Situation liegt ein längerer Entscheidungs- und Findungsprozeß vor. Auf Beamtenebene sind weitreichende Gespräche vorangegangen. Es wurde ein Projekt geboren, das seines Gleichen sucht. Ein Vorzeigeprojekt – die gesamte Substanz – wie es sich in den Ort einfügt – barrierefrei von Anfang an. Die Wirtshauskultur ist zunehmend im Abnehmen, aber mit diesem Neubau wurde wieder eine Stätte des Zusammenhaltes und der Kommunikation gefunden. Vor 130 Jahren war primär die Aufgabe der Feuerwehr den Brand zu löschen; heutzutage sind die Facetten viel umfangreicher (Aktivitäten, Einsätze, Technik). Damit die Geräte und technischen Möglichkeiten bestens untergebracht sind, ist eine Unterkunft für die Wehr und deren Ausstattung unumgänglich”, ergänzte der Bürgermeister der Gemeinde St. Stefan im Gailtal.
Landesfeuerwehrkommandant Kärnten, Rudolf Robin:
“Auch für mich ist es ein besonderer Tag. 1997 wurde ich zum Gemeindefeuerwehrkommandanten gewählt. Mein Ziel war es, die Feuerwehrhäuser so positionieren, dass eines nach dem anderen errichten werden konnte. Heute schließt sich – wenn auch nach Jahren – der Kreis. Danke noch einmal an den verstorbenen Karl Pfeifer, der sich stets um seine Gemeinde und die Wehr bemüht hat. Wenn die öffentliche Infrastruktur nicht mehr da ist, dann trifft sich alles im Feuerwehrhaus. Herzliche Glückwünsche des 130-jährigen Bestehens.”
Landesrat und Feuerwehrreferent Ing. Daniel Fellner:
“Wir müssen hier zeitgemäß handeln und jenen Menschen, die für uns ihr Leben riskieren, einen Bau beginnen, damit hier alle ein Zuhause finden.” Auch LR Fellner, der selbst die HTL für Betriebstechnik absolviert hat, übermittelte aktive Hilfe und Zuspruch seitens des Landes.
Musikalische Unterstützung
Der “MGV Tratten” und die “Bergler Musi” schlossen den Kreis der musikalischen Unterhaltung beim Spatenstich zum geplanten, 2-jährigen Bau des neuen Gemeinschafts-und Feuerwehrhauses in Tratten.
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