Viele Veranstalter stoßen an ihre Grenzen, wenn es darum geht, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter:innen für Service, Logistik, Hospitality, Kassa, Bar oder Promotion zu finden. Genau hier spielen moderne Jobplattformen wie Kejob eine immer größere Rolle, denn sie bringen Veranstalter und geeignetes Eventpersonal schneller und regionaler zusammen als herkömmliche Recruitingwege.
Der Personalmangel ist kein kurzfristiges Phänomen, sondern ein strukturelles Problem, das sich durch mehrere Faktoren erklärt: demografischer Wandel, hohe Fluktuation in der Branche, steigender Bedarf an qualifiziertem Personal sowie der Trend zu flexiblen Arbeitsformen. Gleichzeitig haben sich die Erwartungen der Mitarbeitenden verändert – Fairness, Sicherheit, Flexibilität und transparente Arbeitsbedingungen stehen heute im Vordergrund.
Die gute Nachricht: Veranstalter können aktiv gegensteuern. Mit der richtigen Strategie lässt sich die Personallücke nicht nur schließen, sondern langfristig stabilisieren.
Warum der Personalmangel in der Eventbranche besonders stark ist
Events sind dynamisch, flexibel und häufig saisonal oder projektbezogen. Das macht sie für viele Arbeitssuchende zwar attraktiv – bedeutet aber auch, dass der Personalbedarf schwer planbar ist. Gründe für die aktuelle Knappheit sind unter anderem:
- Hohe Fluktuation: Viele Eventjobs sind Nebenjobs – entsprechend hoch ist der Wechsel.
- Zunehmende Eventdichte: Immer mehr Veranstalter konkurrieren gleichzeitig um dieselben Arbeitskräfte.
- Steigende Anforderungen: Gäste erwarten heute Professionalität, Servicequalität und Sicherheit auf hohem Niveau.
- Attraktivitätsverlagerung: Einige Arbeitnehmer:innen bevorzugen mittlerweile Jobs mit regelmäßigen Arbeitszeiten.
All das sorgt dafür, dass selbst erfahrene Veranstalter kurzfristig keine Teams mehr zusammenbekommen – und das gefährdet Planung, Ablauf und Gästezufriedenheit.
Wie Österreichs Veranstalter die Lücke schließen können
1. Regionale Jobplattformen nutzen, die Eventpersonal aktiv ansprechen
Der effizienteste Weg, Personalengpässe zu überwinden, führt heute über spezialisierte Plattformen. Regionale Jobbörsen wie Kejob bieten gleich mehrere Vorteile:
- sie sprechen aktiv Menschen an, die gezielt Eventjobs suchen
- die Bewerber:innen kommen meist aus der Umgebung (geringerer Ausfall durch Anfahrtsprobleme)
- Matching und Kommunikation sind schneller
- Veranstalter erreichen auch Quereinsteiger und Studierende
Gerade für kurzfristige Einsätze ist die Geschwindigkeit ein entscheidender Vorteil.
2. Faire Arbeitsbedingungen und transparente Kommunikation
Eine der häufigsten Ursachen für Personalmangel liegt in der Wahrnehmung: Viele glauben, Eventjobs seien schlecht bezahlt oder stressig. Veranstalter, die dagegen aktiv kommunizieren, profitieren doppelt.
Das bedeutet konkret:
- klare Stundenlöhne
- transparente Schichtmodelle
- pünktliche Bezahlung
- Pausenregelungen
- gute Einsatzplanung
Je fairer und klarer die Bedingungen, desto größer der Bewerberpool.
3. Flexiblere Einsatzmodelle anbieten
Die Arbeitswelt hat sich verändert. Studierende, Teilzeitkräfte und Menschen, die nebenbei arbeiten möchten, brauchen flexible Zeitfenster. Veranstalter sollten daher:
- mehrere kurze Schichten anbieten
- Teams für Wochenend- oder Abendschichten bilden
- offene “Pick-your-shift”-Modelle testen
- Möglichkeiten für kurzfristige Einsätze schaffen
Gerade jüngere Zielgruppen bevorzugen Modelle, in denen sie selbst bestimmen können, wann sie arbeiten.
4. Eventpersonal systematisch schulen
Ein häufig unterschätzter Faktor: Schulung steigert Bindung.
Mitarbeitende, die gut eingelernt sind, arbeiten effizienter, fühlen sich sicherer und bleiben länger im Team.
Sinnvolle Schulungsinhalte sind:
- Gästekommunikation
- Sicherheit & Notfallabläufe
- Hygiene & Bar-Standards
- Rollenverständnis & Verantwortung
Professionelle Vorbereitung sorgt nicht nur für Qualität, sondern reduziert auch Ausfälle und Fehlbesetzungen.
5. Talentpools aufbauen (statt jedes Event neu zu starten)
Noch immer rekrutieren viele Veranstalter für jedes Event komplett neu – ein enormer Aufwand. Sinnvoller ist ein eigener Talentpool:
- Kontaktdaten guter Mitarbeitender speichern
- regelmäßige Einsätze anbieten
- saisonale Teams aufbauen
- Top-Kräfte langfristig binden
Ein gut gepflegter Pool ist Gold wert – gerade in Spitzenzeiten.
6. Attraktive Benefits schaffen – auch für kurzfristige Jobs
Nicht nur Vollzeitmitarbeiter, sondern auch Event-Aushilfen reagieren positiv auf kleine Extras:
- Essensgutscheine
- Fahrtkostenzuschuss
- Bonus für zuverlässiges Arbeiten
- kostenlose Schulungen
- Referenzschreiben für Bewerbungen
Solche Elemente stärken Arbeitgeberattraktivität und fördern Motivation.
Ausblick: Der Kampf um Fachkräfte wird bleiben – aber lösbar
Der Personalmangel in Österreichs Eventbranche wird nicht von allein verschwinden. Doch Veranstalter, die modern rekrutieren, flexibel planen und ihre Mitarbeitenden wertschätzen, können die Herausforderung erfolgreich meistern.
Plattformen wie Kejob erleichtern den Zugang zu regionalem Personal, während faire Bedingungen und gute Schulung langfristige Stabilität schaffen. Die Eventbranche lebt von Menschen, und genau deshalb ist der Aufbau eines starken Personalnetzwerks heute eine der wichtigsten Aufgaben.
Wer die Bedürfnisse der Arbeitskräfte versteht und ihnen moderne Rahmenbedingungen bietet, sichert sich die Mitarbeitenden von morgen – und damit den Erfolg jedes Events.









































