24. Gitschtaler Krautfest mit Genuss und Geselligkeit  

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Weißbriach -

Beim 24. Gitschtaler Krautfest verwandelte sich am Sonntag, dem 4. Oktober 2026, die Weissbriacher Kulturstätte in ein lebendiges Zentrum für Genuss und Lebensfreude.


Wenn der Sommer langsam ausklingt, zeigt sich Weissbriach von seiner genussvollsten Seite. Schöner könnte ein erster Oktobersonntag kaum sein: Traumhaftes Wetter, eine herbstliche, farbenfrohe Kulisse mit originellen Krautscheuchen am Straßenrand, gut gelaunte Besucher und Kraut, soweit das Auge reicht.

Das Krautfest hat sich längst zu einem Highlight im Gitschtaler Veranstaltungsreigen etabliert und lockt Jahr für Jahr zahlreiche Gäste aus nah und fern zum Gustieren und Feiern nach Weissbriach.

Tradition und Brauchtum

„Bereits im Jahr 2002 hatten Frauen aus dem Ortsteil Gritschia die Idee, ihren angepflanzten Krautacker abzuernten, das Kraut einzuschneiden oder zu verkochen und bei einem kleinen Fest zum Verkauf anzubieten. Durch die großartige Unterstützung der heimischen Gastronomie entwickelte sich das einst kleine Fest zu einem überregionalen Höhepunkt“, weiß Chronist Alois Wastian zu berichten.

Die heutige Organisation obliegt der Dorfgemeinschaft Weissbriach und den sieben örtlichen Vereinen mit ihren zahlreichen Helfern. Sie beweisen einmal mehr, wie mit Zusammenhalt, Gastfreundschaft, Herzblut und Engagement ein authentisches, bodenständiges Fest gelingen kann, bei dem die Gitschtaler Identität, regionale Kulinarik, gelebtes Brauchtum und Geselligkeit im Vordergrund stehen.

Genuss geht durch den Magen

Die reiche Ernte der Krautköpfe auf den heimischen Feldern ist eingebracht. Für das kulinarische Fest, das die Vielfalt des Krautkopfes feierte, wurden die runden Vitaminbomben von den heimischen Gastronomiebetrieben Hotel Löffele, Hotel Naggler und Hotel Brunnwirt sowie von Miet- und Partykoch Patrick Zoller, dem Bauernhof Sommeregger und dem Jagdverein Weissbriach liebevoll zu kulinarischen Gaumenfreuden verarbeitet und aufgetischt.

Auf der Speisekarte standen unter anderem Fleischkrapfen mit Sauerkraut, Schweinsfilet mit Rotkraut, Krautstrudel, Hirschwürstel mit Kraut, Bauernschmaus mit Kraut, Krautfleckerl, Wildragout mit Rotkraut sowie verschiedene Burger mit Kraut.

Buntes Rahmenprogramm

Den Festauftakt bildeten der Festgottesdienst in der evangelischen Kirche sowie der anschließende Frühschoppen mit der Trachtenkapelle Alpenland Matschiedl unter der Leitung von Kapellmeister Rudi Bacher. Für schwungvolle Unterhaltung am Nachmittag sorgte die Weißbriacher Kirchtagsmusik.

Der Gitschtalmarkt lud mit Kunsthandwerk, Dekorationen, Naturprodukten und regionalen Spezialitäten zum Stöbern ein. Kinderschminken und eine Hüpfburg erfreuten die kleinen Gäste. Schmissige Tanzeinlagen der Gitschtaler Jugend und der Jungen Kohlrösl Buam sowie eine Tombola zugunsten der Kinder im Tal waren weitere Besuchermagnete des urigen und heimeligen Festes für alle Sinne im „Tal der Gesetzlosen“.

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