„Ansichten Lesachtal“

St. Lorenzen/Les - Der Kirchenchor St. Lorenzen im Les. lädt am Freitag, den 14. September 2018 ab 20 Uhr zum Konzert mit Erzählungen in  die Aula des Bildungszentrums St. Lorenzen/Les.

Diözesanadministrator Engelbert Guggenberger und Literat Obernosterer stellen ihre Sichtweisen auf das Lesachtal dar.
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Verschiedene Zugänge zum Lesachtal

Interessant und vor allem auch kontrovers verspricht der prominent besetzte Abend zu werden: Diözesanadministrator Dompropst Msgr. Dr. Engelbert Guggenberger und der Kärntner Literat Engelbert Obernosterer, beide gebürtige Lesachtaler, werden ihre Sichtweisen auf das Lesachtal, die unterschiedlicher nicht sein könnten, beschreiben und diskutieren. Guggenberger und Obernosterer, die neben ihrer Heimat auch die Schulzeit in Tanzenberg verbindet, werden ihre unterschiedlichen Zugänge zum Lesachtal anhand ihrer Bücher „Mein Lesachtal“ (Guggenberger) und „Die Decke“ (Obernosterer) veranschaulichen.

Auf der Suche nach den Wurzeln

Diözesanadministrator Guggenberger beschreibt in der 2015 erschienenen Publikation, was das Lesachtal aus seiner Sicht ausmacht und worin die Einzigartigkeit der Menschen, der Lebenskultur, der Landschaft und des religiös motivierten Brauchtums im Lesachtal liegt. Anhand biografischer Erzählungen, persönlicher Anekdoten und Einblicke in seine Kindheit und Jugend, die er großteils am Hochweißstein verbrachte, wird Guggenbergers Verwurzeltsein im Lesachtal ebenso deutlich, wie die Liebe zu seiner Heimat, die ihn zum Verfassen dieses Buches veranlasst hat. Schriftsteller Obernosterer geht in seiner kürzlich veröffentlichten Publikation auf Spurensuche nach seinen Wurzeln. „Die Decke“ erzählt vor allem Geschichten von den Menschen im Lesachtal, von ihren Träumen, Sehnsüchten und ihren Enttäuschungen. Ausgangspunkt ist immer der Schriftsteller selbst, der als kritischer Zeitgenosse auch Kritik an Schönfärberei, z. B. in Filmen über das Lesachtal, übt.