Drei Männer, „Jutta“ und tausende Kilometer für Kinderträume

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14 Tage, zehn Länder, 6.202 Kilometer und jede Menge Abenteuer.

Berninapass in der Schweiz: v.l.: Thomas, Wolfgang und Fabian

Wolfgang (30) und Thomas Ball (32) sowie Fabian Grafenauer (28) aus Möschach haben mit der Startnummer 80 die European 5000 erfolgreich beendet. Veranstaltet wurde dieses besondere Event von dem Superlative-Adventure Club. (superlative-adventure.com) Täglich waren sie rund 10 bis 15 Stunden mit ihrem Ford Escort aus dem Jahr 1993 unterwegs – ohne Navi und ohne Autobahn, dafür mit Karte, Roadbook und viel Teamgeist. 6.202 Kilometer standen am Ende auf dem Tacho – und damit deutlich mehr als ursprünglich geplant.

Rallye Route quer durch Europa

Von den Alpen bis an die Atlantikküste

Von Bayern aus führte die Route über die Passstraßen Gavia, Bernina und Cime de la Bonette durch die Schweiz und Frankreich nach Andorra und Spanien. Über Barcelona, Pamplona und das Ebro-Delta ging es weiter an die französische Atlantikküste bis Omaha Beach und anschließend durch Belgien und Luxemburg zurück nach Deutschland. Unterwegs warteten nicht nur viele Kilometer, sondern auch zahlreiche Challenges und Roadmissions auf das Team. Ein fremder Beifahrer, ein Polizist als Mitfahrer, besondere Fotomotive, gemeinsame Aufgaben mit anderen Teams und sogar ein kleines Zeitrennen auf einer Gokartbahn sorgten für Abwechslung.

Pannen, wenig Schlaf und trotzdem immer weiter

Ganz ohne Pannen blieb die Tour allerdings nicht. Gleich am ersten Tag machte ein kaputtes Radlager Probleme. Einige Tage später verabschiedete sich auch das zweite. Dank hilfsbereiter Werkstätten, Ersatzteilen und der Unterstützung anderer Rallye-Teams konnte „Jutta“ aber immer wieder flottgemacht werden.

Wenn „Jutta“ eine Pause brauchte, wurde kurzerhand selbst Hand angelegt


Geschlafen wurde, wenn überhaupt, meist nur wenige Stunden – auf Campingplätzen, in Apartments oder Hotels. Trotzdem ging es jeden Morgen wieder weiter. Besonders die langen Etappen durch Spanien und Frankreich verlangten dem Team einiges ab. Belohnt wurden sie dafür mit beeindruckenden Landschaften, Sonnenaufgängen, kurvigen Passstraßen und vielen besonderen Begegnungen entlang der Strecke.

Cime de la Bonette: Höchste asphaltierte Passstraße Europas

Jeder Kilometer für einen guten Zweck

Bei aller Abenteuerlust stand für das Team aber vor allem eines im Mittelpunkt: Kinderträume wahr werden zu lassen. Mit der Rallye wurde für Make-A-Wish Österreich gesammelt. Die Organisation erfüllt schwer kranken Kindern persönliche Herzenswünsche und schenkt ihnen und ihren Familien besondere Momente. Bis jetzt sind rund 1.200,- Euro an Spenden zusammengekommen. Dafür möchten sich Wolfgang, Thomas und Fabian bei allen Spendern, Unterstützern, Freunden und Wegbegleitern herzlich bedanken.

Noch kann gespendet werden

Wer die Aktion ebenfalls unterstützen und einen Beitrag zu einem Kindertraum leisten möchte, kann weiterhin für Make-A-Wish Österreich spenden:
IBAN: AT52 2011 1404 1027 7701. Mit jedem Kilometer ein Stück Hoffnung – Make-A-Wish® Österreich
Verwendungszweck: Startnummer 80 / Hopfenkavaliere