Ein Gailtaler, der Träume lebt und Promis begegnet

Kötschach-Mauthen -

Markus Gratzer (25) aus Würmlach bei Kötschach-Mauthen hat mit „Träume haben keine Grenzen“ sein drittes Buch veröffentlicht. Der vielseitige Autor ist nicht nur literarisch aktiv, sondern auch weit gereist und bestens vernetzt: Persönlichkeiten wie Günther Jauch, Hape Kerkeling oder Thomas Gottschalk zählen zu seinen Bekannten. Auch zum Team des ORF-Kärnten pflegt er gute Kontakte.

Ein Blick hinter die Kulissen der ORF-Sendung Kärnten heute

Schon früh entdeckte Gratzer seine Leidenschaft für Literatur. Nach Jahren intensiven Lesens wagte er den Schritt zum eigenen Schreiben. Mit „Eine Reise ins Land der Erinnerungen“ und „Die unsichtbaren Narben“ legte er den Grundstein, nun setzt er mit „Träume haben keine Grenzen“ seinen Weg fort. Ein viertes Buch ist bereits in Arbeit. Doch der junge Autor ist weit mehr als nur Schriftsteller. Als ehemaliger Zivildiener beim Roten Kreuz weiß er um den Wert des Helfens. Journalistische Erfahrungen sammelte er in Praktika und bei der Jugendpresse Österreich, wo er bis 2024 stellvertretender Vorsitzender und Chefredakteur war. Auch für das Fachmagazin „Notfall + Rettungsmedizin“ schrieb er zwei Jahre lang. Reisen sind für ihn Inspirationsquelle und Ausgleich zugleich. Besonders prägend waren persönliche Kontakte zu bekannten Persönlichkeiten aus Kultur und Fernsehen, die ihm neue Perspektiven eröffneten und ihn in seiner Arbeit bestärkten.


Gailtal Journal: Warum ein drittes Buch – und was wollten Sie diesmal anders machen?

Das Schreiben ist für mich ein Herzenswunsch, den ich mir mit meinen bisherigen Büchern erfüllt habe. Mit „Träume haben keine Grenzen“ wollte ich stärker aufzeigen, wie wichtig es ist, an seine Ziele zu glauben. Es geht weniger um Geschichten aus der Vergangenheit, sondern um die Kraft, nach vorne zu schauen.

Der Kontakt zu Günther Jauch besteht bis heute

Sie haben schon viele bekannte Persönlichkeiten getroffen – welche Begegnungen sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Sehr prägend war für mich Günther Jauch, den ich vor einigen Jahren kennenlernen durfte und mit dem ich bis heute Kontakt habe. Er ist ein Mensch, der trotz seiner Bekanntheit sehr bodenständig geblieben ist. Auch die langjährige Freundschaft mit „Kärnten heute“-Moderator Hannes Orasche bedeutet mir viel – wir stehen seit 2012 in engem Austausch. Von ORF-Redakteur Horst Sattlegger konnte ich journalistisch sehr viel lernen, und daraus ist auch eine persönliche Freundschaft entstanden. Solche Begegnungen zeigen mir, wie wichtig Authentizität und gegenseitiger Respekt sind.

Welche Rolle spielen Reisen für Sie?

Reisen sind für mich eine große Inspirationsquelle. Besonders Zugfahrten im Abendlicht lassen neue Ideen entstehen. Unterwegs begegnet man Menschen, hört Geschichten, spürt Stimmungen – all das fließt in meine Texte ein. Gleichzeitig sind Reisen für mich ein Ausgleich, ein Moment, um Abstand zu gewinnen und neue Energie zu sammeln.

Sie haben auch journalistische Erfahrungen gesammelt – was reizt Sie daran?

Ich bin zwar kein Mitarbeiter des ORF, durfte aber seit meiner Jugend hinter die Kulissen blicken. Journalismus ist für mich ein Grundpfeiler unserer Demokratie. Durch Praktika, zuletzt bei den Oberösterreichischen Nachrichten, und meine Arbeit bei der Jugendpresse Österreich konnte ich diese Leidenschaft vertiefen. Das ergänzt meine literarische Tätigkeit, weil beides vom genauen Hinsehen und Zuhören lebt.

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?

Ich lasse mich überraschen und gehe offen auf das zu, was kommt. Wichtig ist mir, dass man seine Träume nicht aufgibt. Sicher ist nur: Mein viertes Buch ist bereits in Arbeit – und ich freue mich auf neue Begegnungen, die mich inspirieren werden.