Ernst Wieser beim World Bodypainting Festival

Gail,- Gitsch,- und Lesachtal - Das World Bodypainting Festival fand vergangene Woche in Klagenfurt statt und der Gailtaler Ernst Wieser mittendrin. Er erzählt wie er dazu kam und worauf man achten muss.

Für Ernst Wieser war die „lebende Leinwand“ eine besondere Herausforderung. Schon vor 30 Jahren begann er mit dieser außergewöhnlichen Art der Kunst. Damals noch häufig als „pornografisch“ verrissen ist diese Kunstform mittlerweile salonfähig.

Ausdrucksweise

Bodypainting ist wohl eine der ältesten Kunstformen überhaupt. Schon in der Steinzeit wurden Körper bemalt. Für Ernst Wieser, Malerei Wieser Chef, war es damals eine Herausforderung der sich kein anderer Mensch stellt. „Damals steckte diese Form der Kunst noch in den Kinderschuhen, denn auf einer „lebenden Leinwand“ zu malen birgt manche Schwierigkeiten,“ sagt er. Damit meint Wieser zum Beispiel, dass der Künstler erfahren und routiniert sein muss, um schnell zu arbeiten. Außerdem ist da noch das „Spiel“ mit dem Körper. Es muss darauf geachtet werden, was man hervorhebt und was nicht, das erfordert wieder Übung. „Das wichtigste ist für mich, dass diese künstlerische Ausdrucksweise nicht mit Pornografie in Verbindung gebracht wird. Es soll schön sein und eine Geschichte erzählen. Ich überlege mir immer, was ich erzählen möchte. Im Prinzip ist es so ähnlich wie das verkleiden zu Fasching.“ Kürzlich wirkte Wieser bei einer Werbung für den Shoppingday in Klagenfurt mit. Auf einem kräftigen Gelb wurden der Lindwurm am Rücken und eine moderne Dame beim Shoppen auf der Vorderseite abgebildet. So wurde die Verbindung zwischen Einkaufen, Mode und Klagenfurt geschaffen