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Villach Land -
Am Samstag, dem 25. Jänner 2020 wurde der Stützpunkt 1 Arnoldstein um 17:27 Uhr zu einer Fahrzeugbergung zum sogenannten Aichwaldsee in die Marktgemeinde Finkenstein alarmiert. Die Einsatzmeldung lautete „T PERSON WASSER 2“ Taucheinsatz Person in Gefahr, Einsatzort Aichwaldsee. Für die Bergung des Unfallfahrzeuges mit dem schweren Rüstfahrzeug verständigte man die Arnoldsteiner Kameraden.
Als die FF Arnoldstein am Einsatzort eintraf, waren bereits die Wehren Latschach und Rosegg sowie die Hauptwache Villach vor Ort. Ein Personenkraftwagen, umgebaut für die Oberflächenbearbeitung der Eisfläche, war aus unbekannter Ursache bei der Arbeit einschließlich dem Fahrzeuglenker, dem zuständigen Eismeister, eingebrochen und bis auf den Grund des Sees abgesunken. Der Fahrer des Fahrzeuges konnte durch die anwesenden Einsatztaucher der österreichischen Wasserrettung an die Oberfläche geborgen werden. Reanimationsversuche durch den Notarzt des Hubschraubers RK 1 blieben leider erfolgslos, der Verunfallte verstarb noch vor Ort.
Die Arbeit der Feuerwehren
beschränkte sich auf die Bergung des Unfallfahrzeuges. Allererst wurde unter Beachtung der persönlichen Sicherheit der Kameraden, die sich auf der Eisfläche befanden, mittels Motorsägen das Eis auf eine Breite von etwa 5,00 m vom Ufer in Richtung der Einbruchstelle aufgeschnitten. Zu diesem Zwecke wurden weiters die Feuerwehren Faak am See und Finkenstein nachalarmiert.
Hebeballons
Das Fahrzeug, ein kleiner Fiat, konnte unter Mithilfe von Hebeballons, welche die Einsatztaucher im Fahrzeug zum Anheben installiert hatten, an die Wasseroberfläche angehoben werden. In weiterer Folge zogen die Feuerwehrkameraden den kleinen Eisflitzer entlang des freigeschnittenen Korridors in Richtung Ufer, wo zuletzt eine Bergung durch den Ladekran des schweren Rüstfahrzeuges der Feuerwehr Arnoldstein erfolgte.
Die Zusammenarbeit aller anwesenden Einsatzkräfte vor Ort war unter dem Kommando des Kommandanten der Feuerwehr Latschach ein perfektes Zusammenspiel ALLER, leider war dadurch keine positive Rettung des verunfallten Eismeisters mehr möglich.
Eingesetzte Einsatzeinheiten:
Die Feuerwehren Latschach, Rosegg, Faak am See, Finkenstein, Hauptwache Villach und Arnoldstein, das Österreichische Rote Kreuz, die österreichische Wasserrettung, Polizei und Behörde sowie die Bestattung.
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