Großer Andrang: Rund 300 angehende Studierende beim MedAT-Vorbereitungskurs

Kärnten/ Klagenfurt -

Der Wunsch, Medizin zu studieren, ist in Kärnten weiterhin ungebrochen. Auch heuer nehmen rund 300 junge Menschen am kostenlosen Vorbereitungskurs für den MedAT teil, der am Wochenende an der Universität Klagenfurt stattgefunden hat. Ziel des Kurses ist es, angehende Studierende bestmöglich auf die Aufnahmeprüfung zum Medizinstudium im Sommer vorzubereiten.

Mit dem Team von „medBuddy“ und der MED-Servicestelle: Alex Wolfger, Ines Griesser, Armin Redzic, Landesrätin Beate Prettner, Paula Dostal, Madeleine Radif und Katharina Schneider

Kostenlose Vorbereitung und gezielte Unterstützung

Der Vorbereitungskurs wird seit 2013 auf Initiative von Landesrätin Prettner über die MED-Servicestelle des Kärntner Gesundheitsfonds organisiert. Ziel ist es, Kärntner Studienwerberinnen und Studienwerber bestmöglich zu unterstützen und ihre Chancen auf einen Studienplatz zu erhöhen. Die fachliche Begleitung übernehmen auch 2026 wieder erfahrene Coaches der Lernplattform „medBuddy“. Ergänzend zum Kurs am vergangenen Wochenende ist am 7. März eine realitätsnahe Testsimulation geplant, die mit einem „Meet & Greet“ zum Netzwerken und als Informationsveranstaltung verbunden ist.

Gewidmete Studienplätze und Forderung nach Ausbau

Auch heuer vergibt Kärnten im Rahmen der Bundesländer-Sonderquote vier gewidmete Studienplätze. Wer sich bis 1. April 2026 bei der MED-Servicestelle anmeldet, kann Medizin studieren, auch wenn der MedAT knapp nicht geschafft wird, verpflichtet sich jedoch, nach dem Studium in Kärnten zu arbeiten. Studierende mit einem gewidmeten Studienplatz erhalten eine finanzielle Unterstützung von 1.000 Euro brutto monatlich ab Studienbeginn, absolvieren ihre klinische Ausbildung ohne Wartezeiten und erhalten eine Fixanstellung im öffentlichen Interesse. Angesichts des großen Andrangs erneuert Prettner ihre Forderung nach mehr regulären Studienplätzen, da ab dem Studienjahr 2026/27 zwar 50 zusätzliche Plätze geplant sind, sich aber jährlich rund 15.000 Interessierte für das Medizinstudium bewerben.