Helga Gasser im KUNST:SCHAU:RAUM: Kunst im öffentlichen Raum als Spiegel der Gesellschaft

Kärnten -

Mit der Ausstellung „wild thing“ gestaltet die Kärntner Künstlerin Helga Gasser aktuell den KUNST:SCHAU:RAUM der AK Kärnten in der Klagenfurter Bahnhofstraße. Ihre Arbeiten setzen ein kraftvolles Zeichen für Kunst im öffentlichen Raum und laden zur Reflexion gesellschaftlicher Themen ein.

Daniel Weidlitsch, René Willegger (ÖGB-Landesvorsitzender), Irene Hochstetter-Lackner (AK-Dir. Stv.), Susanne Kißlinger (AK-Dir.), Manfred Ropac, Günther Goach (AK-Präsident), Christine Wetzlinger-Grundig (MMKK), Franz Tomažič (ilab crossmedia)

Die Kärntner Künstlerin Helga Gasser bespielt mit ihrer Ausstellung wild thing” die Ausstellungsfläche im Eingangsbereich der AK Kärnten in der Klagenfurter Bahnhofstraße. Mit ihrem ausdrucksstarken Werk setzt sie ein starkes künstlerisches Zeichen und lädt Passant:innen zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen ein. „Mit dem KUNST:SCHAU:RAUM bieten wir Kärntner Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform und erfüllen unseren Bildungsauftrag durch die Förderung von Kunst und Kultur, die für jede und jeden kostenlos zugänglich sind“, betont AK-Präsident Günther Goach.

Künstlerin Helga Gasser (c) Gasser

Kunst als Spiegel der Demokratie

Der Ausstellungsort in der Bahnhofstraße beim ehemaligen Volkskeller versteht sich seit mehreren Jahren als Ort, an dem Demokratie und Kunst miteinander verschmelzen. Er wurde 2020 anlässlich des Jubiläums der Kärntner Volksabstimmung erstmals bespielt und ergänzt den „Wächter für Freiheit und Demokratie“ von Karl Brandstätter. Die Arbeiterkammer Kärnten stellt die Glasfläche jährlich einer zeitgenössischen Kärntner Künstlerin bzw. einem Künstler als KUNST:SCHAU:RAUM zur Verfügung und stärkt damit das Bewusstsein für Demokratie und Kunst im öffentlichen Raum.

Kunst und Demokratie im Dialog

AK-Präsident Goach unterstreicht: „Kunst hat die Fähigkeit, gesellschaftliche Themen aufzugreifen und Diskussionen anzuregen, während Demokratie den Raum schafft, in dem diese Stimmen gehört werden können. Die Arbeiterkammer fördert durch die Bereitstellung öffentlicher Räume nicht nur kulturelle Projekte, sondern auch den Dialog, der Kunst und Demokratie gleichermaßen stärkt.“