Das Kärntner Nothilfswerk übernimmt die Hilfsmaßnahmen zur Behebung von Schäden an privatem Eigentum oder zur Linderung akuter Notlagen. Es stellt sicher, dass die Unterstützung gezielt bei den Betroffenen ankommt, die sie dringend benötigen. Fellner erklärt, dass die Mittel des Nothilfswerks insbesondere dort greifen, wo Versicherungen oder andere Hilfen nicht ausreichen. So erhalten Menschen, die durch Naturkatastrophen stark getroffen wurden, schneller finanzielle Hilfe.
Standardisiertes Bewertungsverfahren beschleunigt Hilfe
Um die Abwicklung noch effizienter zu gestalten, wurde 2025 ein standardisiertes Bewertungsverfahren eingeführt, das sich bereits in Salzburg und Niederösterreich bewährt hat. Dieses Verfahren ermöglicht den Bausachverständigen eine einheitliche und schnelle Bewertung der Schäden. Laut Fellner können so auch bei Großschadensereignissen zahlreiche Anträge zügig bearbeitet werden – für die Betroffenen bedeutet das weniger Bürokratie und schnellere finanzielle Unterstützung.
Mehr als 1,1 Millionen Euro ausgezahlt
Im Jahr 2025 konnten insgesamt 177 Katastrophengeschädigte Katastrophenbeihilfen in einer Gesamthöhe von 1.121.130 Euro erhalten. Die Mittel setzten sich zu 40 Prozent aus Landes- und zu 60 Prozent aus Bundesmitteln zusammen. Besonders betroffen waren die Bezirke Sankt Veit an der Glan, Wolfsberg und Völkermarkt. Fellner betont, dass auch wenn 2025 im Vergleich zu den besonders belastenden Jahren zuvor ruhiger verlief, die Aufgaben des Nothilfswerks unverändert bleiben. Vorbereitet sein, solidarisch handeln und den Betroffenen rasch zur Seite stehen – dies bleibe oberste Priorität.
Dank an Einsatzkräfte und Bürgerinnen und Bürger
Abschließend bedankt sich Fellner bei allen Einsatzorganisationen, Gemeinden, Sachverständigen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Sie sorgen dafür, dass die Hilfe rasch und effizient bei den Betroffenen ankommt. Ebenso lobt er den Zusammenhalt der Kärntnerinnen und Kärntner in schwierigen Zeiten. „Naturereignisse können wir nicht verhindern, aber wir können vorbereitet sein, solidarisch handeln und den Betroffenen rasch helfen. Dafür werden wir auch weiterhin mit ganzer Kraft sorgen“, so Fellner abschließend.







































