Unterstützungsangebote für Studienwerber:innen
Das Land Kärnten unterstützt Studienwerberinnen und -werber dabei bereits seit vielen Jahren. „Über die MED-Servicestelle des Kärntner Gesundheitsfonds wird auch 2026 ein kostenloser Vorbereitungskurs für den MedAT angeboten. Eine strukturierte Vorbereitung kann den entscheidenden Unterschied machen. Wer sich frühzeitig und gezielt auf den MedAT einstellt, verbessert seine Chancen erheblich“, betont Gesundheitslandesrätin Beate Prettner. Im letzten Jahr haben sich rund 400 junge Kärntnerinnen und Kärntner für den Vorbereitungskurs angemeldet.
Termine vormerken!
Der Vorbereitungskurs findet am 7. und 8. Februar an der Universität Klagenfurt in Zusammenarbeit mit der Lernplattform „medBuddy“ statt. Eine Anmeldung ist bis zum Kursbeginn möglich. Ergänzend dazu wird am 7. März eine realitätsnahe Testsimulation angeboten. Im Anschluss darauf ist ein „Meet & Greet“ geplant – zum Netzwerken und als Informationsveranstaltung für die angehenden Studierenden.
Stipendium und Praktikum inklusive
Im Rahmen der Kursanmeldung besteht zudem wieder die Möglichkeit, Interesse an einem gewidmeten Studienplatz zu bekunden. Kärnten verfügt im Rahmen der Bundesländer-Sonderquote über vier solcher Studienplätze. Studierende, die einen gewidmeten Platz erhalten, verpflichten sich, nach Abschluss ihres Studiums im öffentlichen Gesundheitssystem tätig zu werden. Im Gegenzug profitieren sie ab Studienbeginn von einem monatlichen Stipendium sowie von bevorzugten Praktikumsplätzen ohne Wartezeiten.
Aufstockung der Medizinstudienplätze
Die Bundesregierung hat bekanntgegeben, die Medizin-Studienplätze ab dem Studienjahr 2026/27 um 50 Plätze auf 1.950 aufzustocken. „Seit Jahren ist absehbar, dass uns ein zunehmender Mangel an Ärztinnen und Ärzten droht. Das enorme Interesse am Medizinstudium – 2025 waren es weit über 15.000 Interessierte für 1.900 Studienplätze – zeigt, dass viele junge Menschen bereit wären, Verantwortung für unser Gesundheitssystem zu übernehmen. Dennoch scheitert der Großteil am begrenzten Zugang“, betont Prettner wiederholt. Angesichts steigender Spezialisierungen, veränderter Arbeitsmodelle und -wünsche und der demographischen Entwicklung sei eine deutliche Erhöhung der Studienplätze weiterhin unumgänglich.









































