Richtig laden, um den Akku zu schonen
Moderne Lithium-Ionen-Akkus sind grundsätzlich sicher und langlebig. Dennoch können falsche Ladegewohnheiten dazu führen, dass ihre Leistungsfähigkeit mit der Zeit nachlässt. Besonders ungünstig sind extreme Ladezustände: Wird der Akku ständig vollständig aufgeladen, kann das die Alterung der Zellen beschleunigen. Für den Alltag empfiehlt der ÖAMTC daher einen Ladezustand zwischen 20 und 80 Prozent. Vor längeren Touren kann der Akku bei Bedarf auch vollständig geladen werden. Ebenso wichtig ist es, den Akku nicht über längere Zeit nahezu leer liegen zu lassen. Eine Tiefentladung kann dauerhafte Schäden verursachen. „Moderne Lithium-Ionen-Akkus sind grundsätzlich sehr sicher und langlebig. Wer einige einfache Regeln beachtet, kann ihre Lebensdauer deutlich verlängern, die Reichweite erhalten und das Risiko technischer Probleme reduzieren“, erklärt ÖAMTC-Techniker Dominik Darnhofer.
Bei der Lagerung auf den Ladezustand achten
Wird das E-Bike über mehrere Wochen oder Monate nicht genutzt, sollte auch der Akku richtig gelagert werden. Als Faustregel gilt ein Ladezustand von etwa 40 bis 60 Prozent. Dabei sind stets die Vorgaben des jeweiligen Herstellers zu beachten. Am besten wird der Akku an einem trockenen, frostfreien Ort und geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung aufbewahrt. Während längerer Nutzungspausen empfiehlt es sich außerdem, den Ladezustand gelegentlich zu kontrollieren. So lässt sich vermeiden, dass der Akku unbemerkt zu stark entladen wird und beim Start in die nächste Radsaison nicht mehr einsatzbereit ist.
Hitze ist für den Akku besonders problematisch
Nicht nur der Ladezustand, sondern auch die Umgebungstemperatur beeinflusst die Lebensdauer. Dabei ist Hitze häufig kritischer als Kälte. Wer sein E-Bike im Sommer im Freien abstellt, sollte deshalb möglichst einen schattigen Platz wählen. Noch besser eignet sich ein kühler Innenraum oder eine Garage mit moderaten Temperaturen. Besonders wichtig ist Vorsicht im Auto: Bei sommerlichen Temperaturen kann sich der Innenraum innerhalb kurzer Zeit stark aufheizen. Der Akku sollte daher keinesfalls längere Zeit im heißen Fahrzeug bleiben. Kälte wirkt sich hingegen vor allem vorübergehend auf die Leistung aus. Bei niedrigen Temperaturen können Reichweite und Leistungsfähigkeit des Akkus sinken.
Beschädigte Akkus nicht selbst reparieren
Neben der Lebensdauer spielt auch die Sicherheit eine wichtige Rolle. Brände im Zusammenhang mit E-Bike-Akkus kommen zwar vor, sind gemessen an der Zahl der im Umlauf befindlichen Akkus laut ÖAMTC jedoch äußerst selten. Viele bekannte Schadensfälle stehen im Zusammenhang mit Beschädigungen, ungeeigneten Ladegeräten, Manipulationen oder unsachgemäßen Reparaturen. Um das Risiko zu reduzieren, sollte ausschließlich das Original-Ladegerät oder ein vom Hersteller ausdrücklich freigegebenes Modell verwendet werden. Auch sichtbare Verformungen, Flüssigkeitsaustritt, Rauchentwicklung oder eine ungewöhnliche Erwärmung sind ernst zu nehmende Warnsignale. Treten solche Anzeichen auf, sollte der Akku nicht weiterverwendet werden. Statt selbst Hand anzulegen, empfiehlt der Mobilitätsclub eine Überprüfung durch einen Fachbetrieb. Von Eigenreparaturen rät der ÖAMTC ausdrücklich ab.
Die wichtigsten Tipps für eine lange Akku-Lebensdauer
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Im Alltag richtig laden: Möglichst zwischen 20 und 80 Prozent bleiben. Vor längeren Touren darf der Akku bei Bedarf vollständig geladen werden.
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Bei längeren Pausen vorsorgen: Den Akku mit etwa 40 bis 60 Prozent Ladung lagern und die Herstellerangaben beachten.
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Einen geeigneten Lagerplatz wählen: Trocken, frostfrei und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt aufbewahren.
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Hitze vermeiden: Den Akku im Sommer nicht längere Zeit im heißen Auto lassen.
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Das passende Ladegerät verwenden: Nur das Original-Ladegerät oder ein vom Hersteller freigegebenes Modell nutzen.
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Bei Schäden vorsichtig sein: Auffällige Akkus nicht weiterverwenden und nicht selbst reparieren.









































