Klare Handlungsnotwendigkeiten sieht Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer aufgrund einer medial bekanntgewordenen Studie zu Wartezeiten im Kassenarztbereich: „Gynäkologie 43 Tage, Urologie 82 Tage: Diese Wartezeiten verdeutlichen, dass es in Zukunft ein erweitertes kassenärztliches Angebot braucht bzw. mehr Kassenstellen geschaffen werden müssen. Insbesondere im Bereich der Urologie steigt der Bedarf ständig an. Hier spielt auch die Vorsorge eine entscheidende Rolle, Stichwort Früherkennung.“ Köfer verweist zudem darauf, dass aufgrund der bevorstehenden bzw. bereits laufenden Pensionierungswelle zwingend dafür Sorge getragen werden muss, dass bestehende Kassenstellen rasch nachbesetzt werden können.
Bedarf an Kassenärzten steigt!
Der Hinweis, wonach Kassenstellen in Kärnten besetzt seien, reiche laut Köfer nicht aus: „Auch aufgrund der demographischen Entwicklung und der damit einhergehenden Überalterung der Gesellschaft wird der Bedarf an hochqualitativen und spezifischen medizinischen Angeboten weiter ansteigen. Darauf wirkt der kassenärztliche Bereich in Kärnten noch nicht entscheidend vorbereitet.“ Köfer fordert eine fakten- und datenbasierte Angebotsplanung und diesbezügliche Gespräche mit der Gesundheitskasse. Auch die Primärversorgungseinrichtungen müssen weiter konsequent forciert werden, verlangt Köfer.









































