Neue einheitliche Uniformen für Kärntens Notärztinnen und Notärzte

Kärnten -

Die rund 150 Notärztinnen und Notärzte in Kärnten wurden nun vom Land Kärnten mit neuer, einheitlicher Einsatzbekleidung ausgestattet. „Dies war eine Forderung der Notärztinnen und Notärzte – und dem sind wir gerne nachgekommen. Schließlich geht es hierbei um Wertschätzung, um Identifikation und um die Sicherheit. Die neuen Uniformen entsprechen den höchsten Schutzanforderungen“, betont Gesundheitslandesrätin Beate Prettner.

Übergabe der neuen Einsatzkleidung: Landesrätin Beate Prettner, Notärzte-Koordinator Dr. Michael Moser, Notärztin Dr.in Ursula Morianz-Kühnel und Klaus Pabautz, Landesgeschäftsführer des Roten Kreuz Kärnten (von links)

Notarzt-Uniformen unterliegen in Österreich keinen bundeseinheitlich vorgeschriebenen Anforderungen. Doch es gibt Empfehlungen, denen Rechnung getragen wurde – Sichtbarkeit und Sicherheit (vor allem bei Einsätzen im Straßenverkehr und in der Nacht), die klare Kennzeichnung als Notärztin bzw. Notarzt, Witterungsschutz, Bewegungsfreiheit und Hygiene. Die neue Bekleidung gibt es nun in Schnittvarianten für Damen und Herren, die durch den Schriftzug klar als „Notärztin“ oder „Notarzt“ erkennbar sind.

Kärntens Notärzte erhalten neue Uniformen für bessere Sichtbarkeit und Sicherheit

Knapp 2.600 Hubschrauber-Einsätze

Kärntens Notärztinnen und Notärzte versorgten im Jahr 2025 etwas über 7.800 Personen durch das bodengebundene System – die Kärntner Notarzt-Einsatzfahrzeuge legten dabei über 223.000 Kilometer zurück. Im Durchschnitt betrug die Eintreffzeit von der Alarmierung bis zum Einsatzort elf Minuten. Die Notarzt-Hubschrauber wurden 2025 zu knapp 2.600 Einsätzen gerufen. „Es sind oftmals sehr herausfordernde Dienste, die unsere Notärztinnen und Notärzte abwickeln – mein ausgesprochener Dank für dieses Engagement und die hohe Einsatzbereitschaft zu jeder Tages- und Nachtzeit“, lobt Prettner.

Rund um die Uhr einsatzbereit

In Kärnten gibt es neun Notarzt-Stützpunkte in Klagenfurt, Villach, Spittal, Hermagor, Feldkirchen, St. Veit, Friesach, Völkermarkt und Wolfsberg. Außerdem gibt es drei Notarzt-Hubschrauber mit dem C11 (Stützpunkt Klagenfurt), RK1 (Fresach) und C7 (Lienz). Im Winter fliegen zur Versorgung der Skigebiete zusätzlich der „Alpin 1“ (Patergassen) und der „ARA-3“ am Nassfeld.

Rund 13 Millionen Euro für Notarztwesen

An Werktagen von 7 bis 15 Uhr werden die Notarzt-Dienste über die Krankenhäuser bespielt, wofür das Land Kärnten Personalkosten-Ersätze an die Krankenanstalten zahlt. Von Montag bis Freitag zwischen 15 und 7 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen zahlt das Land Kärnten ein Honorar direkt an die (freiwilligen) Notärztinnen und Notärzte. In das Notarztwesen – bodengebunden und „in der Luft“ – fließen jährlich rund 13 Millionen Euro an Landesmittel.