„Tag des Denkmals“ am 30. September 2018

Saak/Nötsch - Anlässlich des „Tag des Denkmals“ am 30. September 2018 ist der Alte Pfarrhof in Saak für die Öffentlichkeit geöffnet und bietet Interessierten die Möglichkeit einen Einblick in das denkmalgeschützte Gebäude. Des Weiteren können Sie auch die Ausstellungen  „Max Weiler und Hans Staudacher €¦ zwischen den Welten und an zwei Orten €¦“ und die Sonderausstellung „ALMUT“ mit den kreativen Keramiken von Anna Katnik besichtigen.

Am nordwestlichen Ortsrand von Saak steht der spätbarocke Pfarrhof, der 1757 von der damaligen Herrschaft Wasserleonburg errichtet wurde. 2012 wurde das im Dornröschenschlaf befindliche Denkmal von Familie Walker wachgeküsst. Das kleine Juwel wurde zum großen Teil in Eigenleistung und mit viel Engagement restauriert und in welchem nun zeitgenössische österreichische Kunst präsentiert wird.
Max Weiler und Hans Staudacher: „Zwischen den Welten und an zwei Orten..“

„Zwischen den Welten…“

Im Alten Pfarrhof konzentriert man sich auf das grafische Werk von Max Weiler (1910 – 2001), der als einer der wichtigsten Wegbereiter der Moderne in Österreich permanent an der bildnerischen Verschränkung von Natur und Kunst arbeitete, wobei konkret-sinnliche Erfahrung und Transzendenz innerhalb der Möglichkeiten von Abstraktion immer präsent sind. Hans Staudacher (geb. am 14. Jänner 1923 in St. Urban am Ossiacher See) hat mit der Verbindung von lyrischem Informel und Abstraktem Expressionismus zu einer einzigartigen persönlichen Handschrift gefunden – Offenheit, Spontanität, Gewitztheit und Optimismus zeichnen sein Schaffen aus. Mit Poesie, der Malerei gleichwertig gesetzt, nimmt er schriftliche Kürzel in seine Bilder auf und schafft somit einen allzeit lebendigen avantgardistischen Kosmos.
ALMUT Keramiken

Als Ergänzung dazu

Als Ergänzung zu der Ausstellung von Max Weiler und Hans Staudacher könne Sie verschiedenste Keramikarbeiten von Anna Katnik bewundern.   Die Freude an der Form, an klaren Farben und der oft heiter-ironische Blick auf die Menschen war die Motivation hinter ihren Arbeiten. Sie machte darum nicht viel Aufhebens, deshalb hat sie sich auch das Pseudonym „ALMUT“ zugelegt, um nicht als Person im Vordergrund zu stehen. Die Künstlerin hat über Jahrzehnte im Verborgenen gewirkt und dabei sind aberwitzige Figuren, kunterbunte Tiere und augenzwinkernde Kreaturen entstanden, die einer Traumwelt entstiegen zu sein scheinen und zu einer einzigartigen, naiven und reduzierten Formensprache von ALMUT geworden ist. Der bunte Keramikkosmos spiegelt die Freude von Anna Katnik wieder sich mit dem Material und den Farben auseinander zu setzen, inspiriert vom Alltäglichem.
ALMUT – Kreative Keramik im Alten Pfarrhof © Galerie Walker
Der Alte Pfarrhof ist außerhalb der Zeit nach RECHTZEITIGER Terminvereinbarung geöffnet.