Univ.-Lekt. Dr. Oliver Preyer, MBA neuer Primarius am LKH Villach

Villach -
Seit 1. Februar 2020 leitet Prim. Univ.-Lekt. Dr. Oliver Preyer, MBA (47) die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am LKH Villach. Der gebürtige Villacher war bereits als Turnusarzt am LKH tätig bevor er sein Fachwissen international spezialisierte.


Für den neuen Primarius, der zuvor 10 Jahre als Abteilungsvorstand der Gynäkologie und Geburtshilfe am Tauernklinikum Zell am See tätig war, ist es eine Rückkehr in die Heimat. Preyer wurde 1972 in Villach geboren, wo er auch die Volksschule Vassach und das Peraugymnasium besuchte. Sein Studium absolvierte er an der Medizinischen Universität Wien, die Turnusausbildung unter anderem im Landeskrankenhaus Villach und die Facharztausbildung an der Universitätsfrauenklinik Wien. Preyer spezialisierte sein Fachwissen am Royal Women´s Hospital in Brisbane, an der Mayo Clinic in Rochester, am IRCAD Center der Universität Strasbourg, sowie dem MedStar Center in Washington. Darüber hinaus absolvierte er ein zweijähriges Studium zum International Executive Master of Business Administration (MBA) in Health Care Management an den Universitäten Salzburg, Marburg, Washington und Toronto. Seine medizinischen Schwerpunkte sind die operative Gynäkologie mit Schwerpunkt Laparoskopie, rekonstruktive Beckenbodenchirurgie und Inkontinenztherapie, sowie die feto-maternale Medizin mit Betreuung von Risikoschwangerschaften im Bereich der Geburtshilfe.

Abteilungsschwerpunkte

„Ich möchte den Ausbau der bereits etablierten Abteilungsschwerpunkte, das Endometriosezentrum sowie das Brustgesundheitszentrum weiter stärken“, nennt Preyer erste Abteilungsziele. Seiner fachlichen Expertise entsprechend, strebt der neue Primarius eine Zertifizierung der Abteilung zum interdisziplinären Zentrum für Kontinenz- und Beckenbodenmedizin in enger Kooperation mit der Urologie des Klinikum Klagenfurt am Wörthersee an. Im Bereich der Geburtshilfe plant Preyer die Zertifizierung des LKH Villach zum Baby-friendly Hospital nach Kriterien der WHO/UNICEF. „Zudem sind mir auch die enge Kooperation und Vernetzung mit der niedergelassenen Kollegenschaft wichtig, für die ich gemeinsam mit meinem Team ein verlässlicher Netzwerkpartner sein möchte“, erklärt Preyer.

Privat

Primarius Dr. Oliver Preyer ist verheiratet und Vater eines Sohnes und einer Tochter. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie und seinen Hobbies Schifahren, Schwimmen, Tennis und Segeln, gerne auch bei klassischen Konzerten und in der Oper.