Unter den Anwesenden befanden sich zahlreiche politische Vertreterinnen und Vertreter, wie Landtagsabgeordnete Ruth Feistritzer, Stadträtin Constanze Mochar, Gemeinderätin Ulrike Herzig, Leiterin der Geschäftsstelle Gendermedizin Andrea Dorighi, die Geschäftsführerin vom Frauenhaus Villach, Christina Kraker-Kölbl, und die Leiterin der Opferschutzstelle bei sexueller Gewalt der Frauenberatungsstelle Belladonna, Angelika Rauhberger, sowie viele engagierte Personen aus Vereinen, Institutionen, Beratungsstellen und der Zivilbevölkerung.
Gleichstellung sichtbar machen
Der Internationale Frauentag steht weltweit für den Einsatz für Gleichstellung, gleiche Rechte und faire Chancen. Er macht deutlich, dass Frauen in vielen Lebensbereichen weiterhin mit strukturellen Benachteiligungen konfrontiert sind, würdigt aber zugleich die Leistungen von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Frauen- und Gleichstellungsreferentin LHStv.in Gaby Schaunig betonte: „Gleichstellung ist kein Selbstläufer. Es ist unsere Aufgabe als Politik, strukturelle Hürden konsequent abzubauen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die Frauen und Männer gleichermaßen stärken. Dazu zählen faire Einkommenschancen, verlässliche Kinderbetreuung, transparente Karrierewege und eine klare Haltung gegen jede Form von Diskriminierung.“

Gesundheit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Gesundheitsreferentin Beate Prettner hob hervor, dass gerade der Gesundheitsbereich stark von Frauen geprägt ist – sowohl in der professionellen Pflege als auch zunehmend in der Medizin. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt hier eine große Rolle. Moderne Strukturen wie Primärversorgungszentren, die auf Teamarbeit statt Einzelkämpfertum setzen, ermöglichen speziell Frauen neue, attraktive Jobchancen, die diese Vereinbarkeit möglich machen“, erklärte Prettner. Gleichzeitig wurde auf die nach wie vor ungleiche Verteilung unbezahlter Arbeit hingewiesen.
Solidarität und Vielfalt im Fokus
Frauenreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser unterstrich die Bedeutung von gemeinsamem Engagement: „Die Lebensrealitäten von Frauen unterscheiden sich – je nach Alter, Herkunft, sozialem Hintergrund oder Lebensmodell. Eine moderne Gleichstellungspolitik berücksichtigt diese Vielfalt und setzt auf Teilhabe für alle. Das FEST hat uns gezeigt, wie wichtig Solidarität, gegenseitige Unterstützung und Wertschätzung sind. Gemeinsam können wir etwas bewegen und den Mut für neue Wege finden.“ Martina Gabriel, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Landes, ergänzte: „Solange Frauen häufiger Teilzeit arbeiten, den Großteil unbezahlter Sorgearbeit übernehmen und dadurch geringere Pensionsansprüche erwerben, ist Wahlfreiheit nicht vollständig verwirklicht.“

Würdigung, Impulse und musikalischer Ausklang
Den Auftakt des Abends bildete die Würdigung von Astrid Malle, Frauenbeauftrage der Stadt Klagenfurt, für ihr langjähriges Engagement. Den Würdigungspreis gestaltete die Kärntner Künstlerin Ina Loitzl. Inspirierende Impulse lieferte die Unternehmerin, Autorin und Coach Maren Wölfl mit ihrer Keynote zum Thema „Mut für neue Wege“. Moderiert wurde „DAS FEST“ von Martina Klementin, während DJane Simone Dueller beim anschließenden Vernetzen für den musikalischen Rahmen sorgte.









































