Wenn Hilfe zählt, sind sie zur Stelle – 25 Katastropheneinsatzmedaillen verliehen

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Kärnten -

Am Mittwoch würdigte das Land Kärnten den Einsatz von 25 Männern aus den Freiwilligen Feuerwehren Kärntens und der Wasserrettung mit der Verleihung von Katastropheneinsatzmedaillen. Die Auszeichnungen wurden von LH Daniel Fellner, LHStv. Martin Gruber und LRin Marika Lagger-Pöllinger überreicht.

LH Daniel Fellner, LHStv. Martin Gruber, LRin Marika Lagger-Pöllinger mit Einsatzkräften

Dank für unermüdlichen Einsatz

„Katastropheneinsätze, die Menschen, Siedlungsraum, Infrastruktur, Hab und Gut, Wald und Tiere bedrohen, verlangen einerseits fundiertes Know-How und perfektes Zusammenspiel unter den Einsatzkräften. Andererseits verlangen sie Freiwilligkeit, Mut und bedingungslose Einsatzbereitschaft. Die Einsatzkräfte stehen Tag und Nacht, bei Wind und Wetter parat, lassen im wahrsten Sinne des Wortes alles liegen und stehen, wenn der Einsatzbefehl kommt. Ihre Familien, Geburtstagsfeiern, ein Weihnachtsfest – alle Termine, an denen die Familie zusammenkommt, sind geprägt vom freiwilligen Engagement einer Person. Denn Katastrophen, Unglücke, Unfälle, kennen keine Familienfeste, sondern verlangen raschen Einsatz. Niemand von all unseren freiwilligen Helferinnen und Helfern fragt je danach, was sie dafür bekommen. Sie stehen im Dienst des Landes und der Menschen und das über viele Jahre und Jahrzehnte. Wir können das Worte Danke gar nicht laut genug sagen und nicht groß genug schreiben. Daher gibt es die Katastropheneinsatzmedaillen. Sie sollen unsere Wertschätzung zeigen, unseren Dank sichtbar machen – auch für die Bevölkerung“, sagte Landeshauptmann Fellner.

LH Daniel Fellner, LHStv. Martin Gruber, LRin Marika Lagger-Pöllinger (c) LPD Kärnten/Jannach

Dank, der sichtbar bleibt

Die Medaille habe auch zwei Seiten, die eine erinnere an die Leistung, die Einsätze der geehrten Person, die zweite Seite mache das DANKE des Landes sichtbar. „Bitte behaltet den Dank in euerer Erinnerung, die Hoffnung, die die Menschen mit eurem Erscheinen bei Katastrophen hegen, das Aufatmen, wenn die Bevölkerung in Krisensituationen das Blaulicht näherkommen sieht“, so Fellner.

Katastropheneinsatz-Medaille (c) LPD Kärnten/Jannach

Großer Respekt für das Ehrenamt

Gruber bedankte sich ebenso für das Engagement der Feuerwehrkameraden und der Wasserrettung: „Wenn die Kärntner Bevölkerung Hilfe benötigt, sind es unsere Einsatzkräfte, die nicht zögern, sondern anpacken. Sie stellen sich der Gefahr, um Menschen in Not beizustehen und Schlimmeres zu verhindern. Dieser Mut und diese Einsatzbereitschaft verdienen unseren größten Respekt“, so Gruber. Er strich im Rahmen der Verleihung auch die Bedeutung des Ehrenamtes für Kärnten hervor. „Gerade beim Ehrenamt zeigt sich, wofür unsere Einsatzorganisationen stehen, nämlich für Zusammenhalt und Verantwortung füreinander. Diese Werte sind es, für die ihr täglich einsteht. Für euer Engagement und eure tatkräftige Hilfe im Notfall möchten wir euch im Namen des Landes ganz bewusst Danke sagen“, so der Landeshauptmann-Stellvertreter

LH Daniel Fellner, LHStv. Martin Gruber, LRin Marika Lagger-Pöllinger mit einem Empfänger einer Katastropheneinsatz-Medaille (c) LPD Kärnten/Jannach